Was in Kuba geschieht, in einem armen Land, das – trotz vieler Fehler und Probleme – für den Versuch einer an Solidarität und Zusammenarbeit orientierten Gesellschaftsordnung steht, darf nicht isoliert betrachtet werden.
Wenn aber Frau Baerbock meint, »das Wichtigste« sei jetzt, »Druck auf Russland auszuüben«, muss das nicht auf ein Plakat. Das mit dem »Druck« ging vor ein paar Jahrzehnten schief.
In den 30ern des 19. Jahrhunderts erschien das aus dem Nachlass des Generals Carl von Clausewitz herausgegebene Werk »Vom Kriege«. Dort stand: »Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln«.
Drohender Verlust des Parteienstatus: Kritik an Bundeswahlleiter nach Entscheidung von vergangener Woche. Ein Gespräch mit dem DKP-Vorsitzenden Patrik Köbele.
Es ist eine Art Betteltour. Der ukrainischer Präsident Wolodimir Selenskij trifft in Berlin Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Beschäftigte der Druckerei MM Graphia in Bielefeld streiken für einen Sozialplan. Die Konzernspitze von Mayr-Melnhof will den Betrieb ohne Interessenausgleich dichtmachen.
Urteil gegen Compact-Magazin, das antifaschistischem Netzwerk gewaltbereiten Charakter unterstellte. Ein Gespräch mit dem Anwalt und Grünen-Stadtrat Jürgen Kasek.
Starke Windböen und sintflutartige Regenfälle: In der chinesischen Hauptstadt Beijing haben sich am Montag die Vorboten eines heftigen Sturms bemerkbar gemacht.
EU-Digitalabgabe auf Eis gelegt. Nach G20-Einigung auf globale Mindeststeuer setzte sich US-Finanzministerin Yellen in Brüssel Washingtons Linie durch.
Beim Lesen des Buches eines französischen Sägewerkarbeiters, der 1953 über seine Arbeit in »Das Sägewerk« (2020) berichtet hatte, konnte ich mir unter kapitalistischer Produktionslogik etwas vorstellen.
Der US-Kulturanthropologe David Graeber, der letztes Jahr starb, hat den Begriff »Bullshit Jobs« geprägt: mitunter gut bezahlte, aber sinnlose Tätigkeiten ohne gesellschaftlichen Nutzen.
Es gibt Schlafmittel wie Amazon Prime und Netflix, aber es gibt auch die verdienstvolle alternative Plattform Films for Action, über die man Tausende Dokus zu politischen Themen abrufen kann.
Unternehmen nennen die Arbeit von Zuhause aus nur allzu gern »mobile Arbeit«, weil damit keine Pflichten verbunden sind. »Telearbeitsplätze« müssen hingegen vom »Arbeitgeber« eingerichtet werden.
Die Kommunistische Plattform der Partei Die Linke fordert, die DKP zu den Bundestagswahlen zuzulassen. Außerdem: Erneuter Angriff auf den Gedenkort für Burak Bektaş.
Ansonsten gab es viel gemischte Gefühle. Gefühle der Solidarität im Falle Eriksen, aber auch einen zuweilen übertriebenen Patriotismus, wo der Übergang zum diskriminierenden Nationalismus oft hauchzart ist.