10.04.2026
Bildende Kunst
Orte der Gewalt
Neue Bilder der Künstlerin Heike Ruschmeyer in der Berliner »Galerie Gesellschaft«
Von Matthias Reichelt
Die Künstlerin Heike Ruschmeyer ist Lesern dieser Zeitung keine Unbekannte. 2022 widmete ihr die jW-Maigalerie eine Ausstellung. Zwei Jahre zuvor war von ihr in der junge Welt-Kunstedition 2020 eine Serigraphie erschienen, die den profanen Titel »Köln, 9. Juni 2004« trägt. An jenem Mittwoch des Jahres 2004 hatte vor einem türkischen Friseurladen in der Kölner Keupstraße »der NSU um 15.56 Uhr per Funkfernsteuerung eine Nagelbombe gezündet. In der Straße bot sich ein ...
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