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26.05.2026
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Nachschlag: Love ain’t Love
→ Dreamgirls | Mo., 2.15 Uhr, ATV 2
Diana Ross war nicht amüsiert, als 1981 das Musical »Dreamgirls« am Broadway herauskam. Unschwer war erkennbar, dass sich hinter der fiktiven Girlgroup The Dreams und ihrem Manager Curtis Taylor Jr. The Supremes und Berry Gordy verbergen. In der Filmadaption mit Beyoncé Knowles als Quasi-Diana und Jamie Foxx als Quasi-Berry sind die Anspielungen noch deutlicher. In einer Szene zieht Beyoncé eine Single aus der Schublade, die Foxx vor ihr verstecken wollte. Das Cover ist dem von »Love ain’t Love / Forever Faithful« nachgestellt, der zweiten Single, die Florence Ballard, die ursprüngliche Leadsängerin der Supremes, 1968 für ABC aufnahm. Die Platte erinnert daran, dass Berry Gordy die Karriere von Florence Ballard mit voller Absicht zerstörte. Er ließ jede Promotion für Ballard, die den Namen »Supremes« auch nur erwähnte, gerichtlich untersagen. Ironischerweise war sie es, die den Namen erfunden hatte. Florence Ballard starb am 21. Februar 1976 in Detroit als Sozialhilfeempfängerin und alleinerziehende Mutter dreier Kinder an einer Herzthrombose. Sie wurde 32 Jahre alt. (aha)
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