Zum Inhalt der Seite

Gedicht zeigen

  • 06.06.2026
    Gedicht zeigen
    Zum Dienstgebrauch 2 Leserbriefe
    Nimm Reißaus, Soldat! Dein Gegner / Kennt das kleine Einmaleins: / Rettest du dein eignes Leben, / Rettest du auch seins. // Wirf ins Korn die Flinte, kehre / Heim zu deiner jungen Braut (…)
    Von Marco Tschirpke
  • 30.05.2026
    Gedicht zeigen
    Die AfD des Ostens droht, / Geldhähne abzukneifen, / Wo sie aufs Herz- und Hirnverbot / Der Rechtsextremen pfeifen. // So haut sie laut aufs Bauhaus drauf, / Weilʼs auch die Nazis taten.
    Von Thomas Gsella
  • 23.05.2026
    Gedicht zeigen
    Sie schreibt / mir nie / besonders lange / Sachen. // Hin und wieder / eine kurze / SMS, mehr / ist nicht / drin.
    Von Florian Günther
  • 16.05.2026
    Gedicht zeigen
    Ja, ich weiß, es fällt nicht immer leicht. / Und dann steigt die Mühe, die es kostet, / Wie ein Preis, wenn er dem Wucher weicht. / Junges Eisen glänzt und altes rostet.
    Von Thomas Gsella
  • 09.05.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Alles ist vorübergehend, / Leben ist das, was es war, / jeden Tag aufs Ende sehend, / weiß ich: Es wird wunderbar.
    Von Stefan Gärtner
  • 02.05.2026
    Gedicht zeigen
    Die Marketenderin jedoch zu küssen / Ist nicht erlaubt. Bezahlt wird Brot und Trank / Vom fetten Sold; man schuldet keinen Dank / An die da oben, die es wissen müssen.
    Von Andreas Paul
  • 25.04.2026
    Gedicht zeigen
    Damals, Mama, als das Wetter / Überhaupt nicht wichtig war, / Weil’s mal blöder und mal netter / Aber immer richtig war.
    Von Thomas Gsella
  • 18.04.2026
    Gedicht zeigen
    Wolken verteilen sich über den Nachmittag / es ist April und die Zugtiere kommen zurück / in den Farben der Saison / die Schwänze / die Pariser / Mode.
    Von Kai Pohl
  • 11.04.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Wie sauer schmeckt um sechs das Brot der Frühe; / halb sieben steht das Frühstück auf dem Tisch. / Um acht, das Haus ist leer, der Lohn der Mühe: / Noch einmal Schlaf. Dann ist der Dichter »frisch«.
    Von Stefan Gärtner
  • 04.04.2026
    Gedicht zeigen
    Gute Nacht sagen / Die Augen schließen / Frieden.
    Von Ingolf Brökel
  • 01.04.2026
    Gedicht zeigen
    Die Modetrends von Erkelenz / Strahl’n bis Paris und Cannes: / Man ist so frei und zieht derlei / Dort nie und nimmer an.
    Von Marco Tschirpke
  • 28.03.2026
    Gedicht zeigen
    Ich höre nicht, ich bin nicht gern / Im Hier und dort schon gar nicht, / Ich lese nicht, ich schau nicht fern, / Ich bin nicht und ich war nicht / Bereit genug, ein schwarzer Schreck (…)
    Von Thomas Gsella
  • 21.03.2026
    Gedicht zeigen
    Ihr wisst ja, was / Lucia Joyce sagte, / als ihr Vater / beerdigt wurde: // Da liegt er ganz zugedeckt / in der Erde und hört / zu, was alle sagen.
    Von Florian Günther
  • 14.03.2026
    Gedicht zeigen
    Abo berlin die üppige geisterstadt / vorn rattern knarren ins offene messer / hinten schießt staatsfreund ins feindliche grün / ein quergebäude hat sich abgesetzt / holunder hausen ungebeten nahe ostbahnhof.
    Von Kai Pohl
  • 07.03.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Abo So sanft ist dieser Tod, zartschmelzend unvergleichlich. / Er hat dich in der Hand, es ist nicht umgekehrt. / War größer je ein Reiz? Drum nimm dir bitte reichlich.
    Von Stefan Gärtner
  • 28.02.2026
    Gedicht zeigen
    STL/imago
    Abo Seine Frau erbt zig Millionen, / Nämlich ein paar hundert Stück, / Und die Erbfrau soll Mann schonen, / Denn das mehrt das Eheglück.
    Von Thomas Gsella
  • 21.02.2026
    Gedicht zeigen
    Abo Zähne hab ich keine mehr, / Sag nicht ja und amen, / Sondern pflücke (ist nicht schwer) / Neue just aus denen her (…).
    Von Thomas Gsella
  • 14.02.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Abo Sehen können Menschen schnell. / Oder muss man sehen – lernen? / Kann, was da so visuell / auf uns eindrängt, uns entfernen.
    Von Stefan Gärtner
  • 07.02.2026
    Gedicht zeigen
    Abo Der kleinste meiner Schlüssel ist / Von viel Gebrauch ganz schief: / Er schlüpft ins Schloss allmorgendlich / Und findet keinen Brief.
    Von Marco Tschirpke
  • 31.01.2026
    Gedicht zeigen
    Mandel Ngan/REUTERS
    Abo Weil der Irre ein Rassist, / Mörder und Entführer ist, / Dessen Birne froh errötet, / Wenn er Bürger/innen tötet, / Sollte man gewiss erwägen, / So an seinem Ast zu sägen (…)
    Von Thomas Gsella