Die neue Weltordnung
Von Thomas GsellaIch höre nicht, ich bin nicht gern
Im Hier und dort schon gar nicht,
Ich lese nicht, ich schau nicht fern,
Ich bin nicht und ich war nicht
Bereit genug, ein schwarzer Schreck,
Nun dieser Schlaf aus Starre.
Ich guck nicht hin und guck nicht weg,
Ich schweige und verharre.
*
Die Welt zerfällt, das Spiel ist aus,
Sie ziehen mit den Hunden
Um dein, um mein, um unser Haus,
Die Straße ist verschwunden,
Noch trinke ich und esse ich
Das Wasser und die Brote
Und atme. Ich vergesse dich.
Am Himmel der Kojote.
Probeabo
Sie lügen wie gedruckt. wir drucken, wie Sie lügen.
Jetzt 2 Wochen gratis lesen – das Probeabo endet automatisch!
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Feuilleton
-
Der letzte Erzähler
vom 28.03.2026 -
Amsel
vom 28.03.2026 -
Maximale Kunst
vom 28.03.2026 -
Glanz und Elend
vom 28.03.2026 -
Zeitlebens ein Aufklärer
vom 28.03.2026 -
Nachschlag: Reiche bleibt Eon treu
vom 28.03.2026 -
Vorschlag
vom 28.03.2026 -
Veranstaltungen
vom 28.03.2026
