Zum Inhalt der Seite

Gedicht zeigen

  • 14.03.2026
    Gedicht zeigen
    Abo berlin die üppige geisterstadt / vorn rattern knarren ins offene messer / hinten schießt staatsfreund ins feindliche grün / ein quergebäude hat sich abgesetzt / holunder hausen ungebeten nahe ostbahnhof.
    Von Kai Pohl
  • 07.03.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Abo So sanft ist dieser Tod, zartschmelzend unvergleichlich. / Er hat dich in der Hand, es ist nicht umgekehrt. / War größer je ein Reiz? Drum nimm dir bitte reichlich.
    Von Stefan Gärtner
  • 28.02.2026
    Gedicht zeigen
    STL/imago
    Abo Seine Frau erbt zig Millionen, / Nämlich ein paar hundert Stück, / Und die Erbfrau soll Mann schonen, / Denn das mehrt das Eheglück.
    Von Thomas Gsella
  • 21.02.2026
    Gedicht zeigen
    Abo Zähne hab ich keine mehr, / Sag nicht ja und amen, / Sondern pflücke (ist nicht schwer) / Neue just aus denen her (…).
    Von Thomas Gsella
  • 14.02.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Abo Sehen können Menschen schnell. / Oder muss man sehen – lernen? / Kann, was da so visuell / auf uns eindrängt, uns entfernen.
    Von Stefan Gärtner
  • 07.02.2026
    Gedicht zeigen
    Abo Der kleinste meiner Schlüssel ist / Von viel Gebrauch ganz schief: / Er schlüpft ins Schloss allmorgendlich / Und findet keinen Brief.
    Von Marco Tschirpke
  • 31.01.2026
    Gedicht zeigen
    Mandel Ngan/REUTERS
    Abo Weil der Irre ein Rassist, / Mörder und Entführer ist, / Dessen Birne froh errötet, / Wenn er Bürger/innen tötet, / Sollte man gewiss erwägen, / So an seinem Ast zu sägen (…)
    Von Thomas Gsella
  • 24.01.2026
    Gedicht zeigen
    Abo Ja, ich weiß, es fällt nicht immer leicht. / Und dann steigt die Mühe, die es kostet, / Wie ein Preis, wenn er dem Wucher weicht. / Junges Eisen glänzt und altes rostet.
    Von Thomas Gsella
  • 17.01.2026
    Gedicht zeigen
    Abo Im Prisma fremder Zeiten geht ein Fenster auf, / Man sehnt sich nach Veränderung, dem Unterschied, / Und eingewoben ist in alles, was geschieht, / Ein Muster, das sich störrisch hält im Abverkauf.
    Von Andreas Paul
  • 10.01.2026
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Abo Ich bin der, der Hundehaufen / liegenlassen als Arrest- / grund begreift und Böllerkaufen / gerne andern überlässt. // Ich bin der, der bei erklärten / Pointen nicht mehr drüber lacht.
    Von Stefan Gärtner
  • 03.01.2026
    Gedicht zeigen
    Abo 1945 war er acht. / Die Russen gaben ihm Brot und / 98prozentigen Schnaps. // Später saß er ein. / Wegen Asozialität.
    Von Florian Günther
  • 27.12.2025
    Gedicht zeigen
    Abo Dezembervögel / schwirren durchs Gesichts- / feld, fallen früh ins Dunkel, / flimmern, Brosamen gleich.
    Von Kai Pohl
  • 24.12.2025
    Gedicht zeigen
    Abo Die Kirchenväter klecksen in die Bücher, / Der Pazifismus sei nicht zeitgemäß. / Sie falten ihn in sanft papierne Tücher / Und putzen sich das rosige Gesäß.
    Von Marco Tschirpke
  • 20.12.2025
    Gedicht zeigen
    Abo Kauft man tausend Kilo Scheißdreck / Und verreckt an Katerwein, / Ist die Weihenacht im Anmarsch, / Humba, humba täterä.
    Von Thomas Gsella
  • 13.12.2025
    Gedicht zeigen
    Rattelschneck
    Abo Und als in völlig unverhoffter Röte / ihr Monat noch einmal dem Schritt entrann, / als wenn sich hier ein neues Leben böte / und finge mit der Jugend wieder an (…)
    Von Stefan Gärtner
  • 06.12.2025
    Gedicht zeigen
    Abo wir arbeiten so lange / an uns selbst / bis niemand sich mehr traut / uns zu berühren // wir reden so viel / über alles über alle / damit niemals jemand / gemeint sein muss.
    Von Vincent Sauer
  • 29.11.2025
    Gedicht zeigen
    Abo In dieser Gegend hatte man mich ausgesetzt: / schutzlose Häuser, Behelfsunterkünfte, / die Wolken: Projektionsflächen für schlimme Laserfinger.
    Von Kai Pohl
  • 22.11.2025
    Gedicht zeigen
    Abo Sie lungern / täglich / vor der alten / Kaufhalle herum. // Trinken / Schnaps und / sehen sich / die Leute an. // Den einen / kenne ich von / früher.
    Von Florian Günther
  • 15.11.2025
    Gedicht zeigen
    Abo ​Neulich fiel mir wieder ein / Der Kollege Robert Kurz. / Ich erinnere mich, sein / Lebenswerk war dies: Den Sturz / Des Systems mit viel Behagen / Pro Quartal vorherzusagen. ​
    Von Marco Tschirpke
  • 12.11.2025
    Gedicht zeigen
    Abo Wilder Reigen Erntedank / Bunte Bänder an Gewändern / In der Firma ist man krank / Was nicht ist lässt sich nicht ändern.
    Von Andreas Paul