Zum Inhalt der Seite

Es goebbelt wieder

Die AfD des Ostens droht,

Geldhähne abzukneifen,

Wo sie aufs Herz- und Hirnverbot

Der Rechtsextremen pfeifen.

*

So haut sie laut aufs Bauhaus drauf,

Weil’s auch die Nazis taten.

Faul müffelnd reißen Mäuler auf

Und würgen braunen Braten.

*

Die zwölfte Zeile tut ihr weh,

Die elfte liest sie gerne:

»Die NSAfDAP:

Ein Irrweg der Moderne.«

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2026, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Pressefreiheit schützen, Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!