Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will eine »Zeitenwende bei den Geheimdiensten« und künftig Linken stärker »auf den Pelz rücken«. Dabei greift er auf israelische »Erfahrungen« zurück.
Die gesamte Debatte um die getöteten Soldaten aus Europa ist ignorant. Der Krieg, den der Westen in Afghanistan führte, brachte vor allem afghanischen Zivilisten den Tod; Hunderttausende fielen ihm zum Opfer.
»Wer mehr arbeiten kann, sollte mehr arbeiten«, trompetete die Wirtschaftsunions-Vorsitzende Gitta Connemann. Schließlich gebe es einen dramatischen Fachkräftemangel. Etwa in der Bundesregierung, möchte man ergänzen.
Es geht bei den Gesprächen zum Ukraine-Krieg nicht um technische Details, sondern um Fragen, die nur politisch zu entscheiden sind: Die Zukunft des Donbass, die »Sicherheitsgarantien« für Kiew und »Friedenstruppen«.
Grönland, Davos, Trump. Noch immer sind die Schockwellen, die die Staaten der Europäischen Union erfasst haben, nicht abgeklungen. So langsam verbreitet sich die Erkenntnis von der transatlantischen Obdachlosigkeit.
In Bulgarien stehen die achten Parlamentswahlen in fünf Jahren an. Das ist Ausdruck einer anhaltenden Krise des politischen Systems.
Von Philip Tassev
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Florian Boillot
Mehrere tausend Menschen protestierten am Sonnabend unter anderem in Berlin gegen die andauernden Angriffe der syrischen Islamisten auf die Kurden in Nordostsyrien.
Nach dem Hickhack um den EU-Mercosur-Pakt sowie der Unwahrscheinlichkeit eines baldigen Freihandelsdeals zwischen Brüssel und Washington wird das Bündnis mit Indien schon vorab gefeiert.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will eine »Zeitenwende bei den Geheimdiensten« und künftig Linken stärker »auf den Pelz rücken«. Dabei greift er auf israelische »Erfahrungen« zurück. Von Kristian Stemmler
In Ost und West wird gleiche Arbeit ungleich bezahlt. Es liegt an den Brauern selbst, für eine Verbesserung zu kämpfen, meint Gewerkschafter Thomas Lißner während der Warnstreiks bei der Sternquell-Brauerei in Plauen.
AboDem traditionsreichen Club Voltaire in Frankfurt am Main droht das Aus: Die Eigentümer des Hauses wollen Kasse machen. Aber die Aktiven nehmen das nicht einfach hin.
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Die israelische Organisation B’Tselem hat ihren Bericht zu den seit dem 7. Oktober 2023 von Israel inhaftierten Palästinensern mit erschütternden Aussagen der Überlebenden dieses unmenschlichen Systems aktualisiert. Von Helga Baumgarten
Die Ärztin und Internationalistin Aleida Guevara – Tochter des Revolutionärs Che Guevara – wird im April den Rosa-Luxemburg-Preis der jungen Welt erhalten. Stellvertretend für das widerständige kubanische Volk. Von Nick Brauns
Die ungewöhnliche Allianz im Kommunalwahlbündnis »Frankfurt sozial!« macht dem Establishment Angst, sagt Peter Feldmann, ehemaliger Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. Von Gitta Düperthal
Die Feuerpause zwischen den Regierungskräften und Kurden ist um 15 Tage verlängert worden. Fünf Kinder sind bereits aufgrund der Belagerung von Kobani gestorben.
AboKolumbiens Linke versucht, sich vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen breiter aufzustellen. Präsident Petro will seinem potentiellen Nachfolger den Weg ebnen und erhöht den Mindestlohn deutlich. Von Nils Heidenreich, Bogotá
AboAuf dem Kongress der Kommunistischen Partei Vietnams ist der Generalsekretär wiedergewählt worden. Auch das Programm für die kommenden fünf Jahre steht nun. Von Gerhard Feldbauer
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In der 250jährigen Geschichte der USA mussten sich Schwarze ihre Rechte gegen eine auf Rassismus gegründete liberale Ordnung weißer Suprematie selbst erkämpfen Von Gerhard Weiß
Immer auf Sendung, immer unter Strom waren Internationalismus und Antiimperialismus bei André Scheer tief verankert. Gefestigt durch kritische Reflexion war diese Haltung für ihn eben kein Binärcode der Weltbetrachtung.
Der alpine Skilauf ist eine gefährliche Sportart, das ist nichts Neues. Doch die Verletzungen häufen sich. In den letzten 25 Jahren haben sie sich unter den Topathleten verdoppelt. Am häufigsten ist der Kreuzbandriss.
Am Sonntag wies ein Leser der Zeitung die Redaktion auf Probleme hin, die der Zahlungsdienstleister Paypal ihm bereitet, nachdem er eine Karte für die von der jungen Welt ausgerichtete »Kuba-Konferenz« erworben hatte.
Ob Trump im Schatten der IKEA-Weltkarte aufgezogen wurde oder von fernher die grunddeutsche »Tagesschau«-Abschiedsgrafik nach dem Wetterbericht durchdämmert: Dem Präsidenten erscheint Grönland größer als Großindien.
Die US-Amerikaner machen die EU-Großbourgeoisie, speziell die deutsche, zur Davoser Zirkusnummer. Fast verdienstvoll. Lustiger als Trumps Gelalle in den Alpen ist dabei Elon Musk, der ein Menschheitsrätsel löst.