Beginnende Debatte über mögliche Beteiligung Deutschlands an Marineeinsatz im Persischen Golf. Linke rät von Einsatz ab, Grüne unter »europäischer« Flagge an Bord.
Der Krieg gegen Iran und Libanon hat ein wirtschaftliches Desaster angerichtet. Nun folgt das militärische. Israel bombardiert den Libanon, Trump lenkt mit der »Die NATO hat uns nicht geholfen«-Show vom Fiasko ab.
Wir müssen jetzt sofort und für immer alle gemeinsam ungleich mehr Eier lecken als jemals zuvor! So klang Friedrich Merz am Donnerstag beim Versuch, seinem Hühnerstall Disziplin einzutrichtern.
Ein Land, dessen Industrie maßgeblich und dessen Mobilität erheblich vom Automobil abhängt, muss ein dauerhaft überhöhter Spritpreis zu schaffen machen Deshalb hat der Kanzler zum »Spritgipfel« ins Kanzleramt geladen.
Die israelische Presse ist sich lagerübergreifend weitgehend einig darin, dass die Waffenruhe im Iran-Krieg nur eine Pause, aber keinen Frieden mit der Islamischen Republik bedeutet.
Der Ölkonzern BP wollte die Gelsenkirchener Raffinerie loswerden – doch Berlin funkt dazwischen. Wirtschaftsministerin Reiche stoppt den Megadeal und ordnet eine genaue Prüfung wegen Versorgungssicherheit an.
Beginnende Debatte über mögliche Beteiligung Deutschlands an Marineeinsatz im Persischen Golf. Linke rät von Einsatz ab, Grüne unter »europäischer« Flagge an Bord. Von Kristian Stemmler
AboDer Kanzler plant, die horrenden Spritpreise durch Steuerbegünstigungen erträglicher zu machen. Eine Senkung der Stromsteuer würde kaum etwas bringen, während die Gestaltung der Pendlerpauschale sozial unsinnig bleibt. Von Luca von Ludwig
Das Logistikunternehmen, zum Teil Eigentum der Stadt Hamburg, profitiert mit der Verschiffung von Waffen von Kriegen aller Welt, sagt Werner Haase von der Organisation »Waffenlieferungen stoppen«. Interview: Martin Dolzer
NRW: Aus dem »Vom Fluss bis zum Meer«-Banner der beiden Aktivisten Mitka und Ronahi sei keine Straftat abzuleiten, entschied die Richterin in einem Verfahren wegen einer Palästina-Kundgebung in Duisburg 2023. Interview: Leon Wystrychowski
Die Bundesregierung begrüßt zwar die Waffenruhe zwischen USA und Iran. Eine Distanzierung von Trumps Völkermorddrohungen bleibt aber nach wie vor aus. Linke-Politiker fordern den Abzug der US-Truppen aus der BRD. Von Philip Tassev
Viele EU-Staaten deckeln Spritpreise, beschränken die Gewinnmargen Mineralölkonzerne oder zahlen Zuschüsse. Dagegen wirkt das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz und mit ihm die Bundesregierung ziemlich unbeholfen. Von Niki Uhlmann
Nach Drohungen und Beleidigungen des Iran und der iranischen Bevölkerung kündigte US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum Mittwoch kurz vor Ablauf seines Ultimatums eine Waffenruhe an. Die gab es zunächst nicht. Von Arnold Schölzel
Ein Ausschuss der UNO sieht Anzeichen für eine mangelhafte Aufarbeitung von Verschleppungen. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück. Von Frederic Schnatterer
AboDie Ultrarechte macht die kommende Präsidentschaftswahl unter sich aus, eine zweite Runde gilt als sicher. Für die verarmte Bevölkerung spielt das ohnehin kaum eine Rolle. Von Volker Hermsdorf
Die Knappheit von Erdöl und chemischen Grundstoffen beeinflusst weiterhin zahlreiche Branchen, nachdem Iran zu Wochenbeginn saudiarabische Konzerne angegriffen hatte.
AboIn Wien wandeln Vermieter immer mehr Wohnungen in Touristenappartements um. Die Grünen in Österreichs Hauptstadt fordern strengere Regeln gegen die Zweckentfremdung und sprechen von Wohnraub in großem Stil. Von Oliver Rast
Faschistisches Projekt oder rechter Flügel eines autoritären Kapitalismus? Zur Funktionsbestimmung der »Alternative für Deutschland«. Von Sebastian Friedrich
AboJazz kann eine so besondere Energie haben, dass man meint zu schweben. Dieses Gefühl gab die Berliner Jazzcombo Tee.Trio ihrem Publikum am Dienstag abend in der junge Welt-Maigalerie in Berlin-Mitte. Von Gisela Sonnenburg
Die kolumbianische Schriftstellerin Marbel Sandoval Ordóñez schreibt einen Roman über eine Mädchenfreundschaft, das Erwachen politischen Bewusstseins und ein Massaker auf einer Finca am Río Magdalena im Jahr 1984. Von Gaby Küppers
Der US-Präsident verliert die Unterstützung für seine kriegerischen Abenteuer im Nahen Osten. Da ist sich der Orientalist Daniel Gerlach bei Markus Lanz sicher.
Marvel/Walt Disney Studios Motion Pictures/Courtesy Everett Collection/imago
Netflix startet eine Miniserie über den »Goiânia-Unfall«, bei dem 1987 weite Teile der brasilianischen Stadt verstrahlt wurden. Die Überlebenden fühlen sich übergangen und sehen ihre Geschichte verzerrt dargestellt.
Das im Wallstein-Verlag erschienenes Buch »Die Freundin meines Freundes« lädt zur Wiederentdeckung einer forschen Berliner Autorin jüdischer Herkunft der »Goldenen Zwanziger« ein.
AboDie NGO Biswas hilft Frauen im Touristenviertel Kathmandus und kämpft für deren Arbeitsrechte. Die »Nachfrage« steigt jedoch, und die Grenzen zur sexuellen Ausbeutung sind fließend.
Die Eisbären Berlin starteten am Mittwoch abend mit einem 6:3-Erfolg über die Kölner Haie in die Halbfinalserie der Playoffs der Deutschen Eishockeyliga.
AboWie weit wollen die Verbände in ihrem Sanktionswahn noch gehen? Es muss endlich Schluss damit sein, dass der DFB Sachverhalte rund um ein Fußballspiel sanktioniert, die rein gar nichts mit dem Spielbetrieb zu tun haben. Von René Lau
Außerdem: Das kubanische Außenministerium weist Vorwürfe der US-Regierung zurück, wonach Kuba in Betrugsfälle mit dem US-Gesundheitsprogramm in Florida verwickelt sei.
Ein Gespräch mit Yousry Abushady, Ex-Leiter der IAEA-Sicherheitsabteilung, über die Zukunft der Atomenergie 40 Jahre nach dem Tschernobyl-Unglück und die Gefahr für die nukleare Sicherheit durch die aktuellen Kriege.
Die Neue Zürcher Zeitung kritisiert angebliche Mythen über den Irankrieg und erzählt einen neuen Mythos von zwei Kriegen: Europa muss Trump militärisch helfen und als Preis dessen Unterstützung für die Ukraine fordern.
Kampferprobte Politikerinnen wie María Eugenia Londoño führen den Pacto Histórico im Senat nach den Parlamentswahlen vom 8. März an. Eine indigene Aktivistin könnte Vizepräsidentin des Landes werden.