Auch kurze Texte werden nicht mehr gelesen, sondern nur noch überflogen auf der Suche nach Aufregern. Und so ging eine »Horrorliste« des Bezirksamts Berlin-Neukölln vom Mittwoch steil.
In Hamburg wollen Studenten und Hochschulkräfte gegen Armut und Mittelkürzungen demonstrieren. Ein Gespräch mit Leonie Corinth, aktiv in der Studierendenschaft der Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Bei ihnen gibt es keine zwei Meinungen: Studierendenverband und Gewerkschaften fordern einen raschen Nachschlag bei der Ausbildungsförderung. Das Unterstützungssystem wird nun höchstrichterlich geprüft.
Aus den allgemeinen Wahlen in Guatemala geht der bisher regierende »Pakt der Korrupten« geschwächt hervor. Sozialdemokratische Partei Semilla gelangt überraschend in Stichwahl um das Präsidentenamt.
Nach dem Raketeneinschlag in einer Gaststätte im ukrainischen Kramatorsk verdichten sich die Anzeichen, dass dort vor allem feiernde Soldaten getroffen wurden.
Auf einer Veranstaltung in Berlin stellte das Akevot-Institut seine Arbeit vor, die ein durch politische Erwägungen und Schutzbehauptungen unverstelltes Bild von der Geschichte des Staates Israel zeichnet.
Bei Protesten in Frankreich wegen der Tötung des 17jährigen Nahel durch einen Polizisten gab es mindestens 150 Festnahmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Beamten.
In Großbritannien untersagt ein Gericht die geplante Verbringung von Schutzsuchenden nach Ruanda. Es handle sich um keinen »sicheren Drittstaat«. Die Regierung in London kündigte an, in Berufung zu gehen.
Naturschutzbund legt Rangliste für Kreuzfahrtunternehmen vor. Alternative Antriebe sollen Emissionen senken. Ein Gespräch mit Sönke Diesener, Referent für Verkehrspolitik.
Sie hat sich durchgerungen: Die EU-Kommission legt ein Gesetzespaket zum digitalen Euro vor. Spurenlose Zahlungen sollen indes nicht möglich sein. EU-Parlamentarier der Piraten befürchtet vermehrt Hackerangriffe.
Als das Pack mal wieder nach ihm langte, / Schlug er zu wie immer. Doch die Klaue, / Plötzlich, riss nicht mehr. Er wars, der wankte. / Und der Schlag verlief ins Ungenaue.
Sie hatten genug von Behördenrazzien und Polizeischikanen: Vor 54 Jahren, am 28. Juni 1969, begehrte die schwul-lesbische Community in der New Yorker Bar »Stonewall« auf.
Etwas erklärungsbedürftig, aber sehenswert – und nur noch am Freitag in der Arte-Mediatek. Ganz nah dran werden die unumstößlichen Überzeugungen Rosa Luxemburgs vermittelt.
Wie die meisten Strafverteidiger fremdele auch ich immer wieder mal mit einzelnen Gesetzestatbeständen. Sie sind zu schwammig formuliert, zu weit auslegbar, kaum verständlich, schwer nachzuvollziehen.