»Es war, als hätte ich schon früher in Kuba gelebt«
In der DDR kannte sie jeder, aber auch in Kuba war sie Publikumsliebling. Über gemeinsames Singen mit Raúl Castro, ungezählte kubanische Fernsehproduktionen und eine Zuflucht am Strand von Cojímar. Ein Gespräch mit Chris Doerk
Sie waren in der DDR seit Ende der 60er Jahre ein Star der Unterhaltungskunst und wurden ab 1970 auch in Kuba ein absoluter Publikumsliebling. Wie kam es dazu?
Die Künstleragentur der DDR hatte mir 1970 angeboten, an einem Chansonfestival in Varadero teilzunehmen. Das Schöne dort war, dass es nicht um Preise ging, sondern ums Musikmachen und den Spaß daran. Es gab nur Publikumslieblinge. Es waren dort zum Beispiel Karel Gott und Costa Cordalis sowie Sänger aus Frankreich und Italien. In Varadero sang ich auch ein Lied von Silvio Rodríguez, der mein liebster Komponist wurde. Er hat unheimlich schöne Texte geschrieben und wunderschöne Musik dazu. Ich hatte einen deutschen Text des Liedes erhalten, sang ihn ahnungslos und die Kubaner waren begeistert. Aber dann kam Silvio Rodríguez hinter die Bühne und bat meine Dolmetscherin, sie solle ihm bitte übersetzen, was ich da singe – weil ich beim Singen gelächelt hatte, obwohl das Lied nicht fröhlich sei.
Welches Lied war das?
Das Original hat den Titel »La Era Esta Pariendo un Corazón – Die Zeit gebiert ein Herz«, und darin heißt es: »Ich fragte meinen Schatten: Wie geht es mir, damit ich lachen kann? Während das Weinen, mit einer Stimme wie ein Tempel, den Raum durchbricht und die Zeit bewässert … Und ich bin verstummt, verzweifelt. Und dann höre ich: Die Erde weint. Die Zeit gebiert ein Herz. Es kann nicht mehr, es stirbt vor Schmerz. Und wir müssen ihm zu Hilfe eilen.«
Auch damals war vieles auf der Welt nicht so, wie es sein sollte.
In dem Text aber, den ich sang, hieß es: »Im Licht der Sonne schauen wir übers Land, im Licht der Sonne wird der Tag erst schön … Im Licht der Sonne schauen wir übers Meer, im Licht der Sonne müssen alle gehen, im Licht der Sonne bleibt der Tag nicht leer.«
Und wie hat er reagiert?
Ich war furchtbar erschrocken. Er fragte nämlich empört: »Was haben die Deutschen für eine Hippie-Scheiße aus meinem Lied gemacht?«
Im folgenden Jahr war ich mit einer größeren Musikergruppe, zu der auch Frank Schöbel und Thomas Lück gehörten, und großem Programm erneut in Kuba und wollte dieses Lied auf spanisch singen – damals beherrschte ich die Sprache aber noch nicht. Also habe ich gepaukt, den Text vor jedem Schlafengehen mehrmals wiederholt und schließlich hatte ich ihn wirklich voll drauf. Aber als wir in Kuba waren, hatte ich dennoch große Angst, einen Patzer zu machen. Wir traten in Havanna im Amadeo-Roldán-Theater, das 1977 durch Brandstiftung zerstört wurde, auf, und ich hatte den Text immer in einen Flügel, der auf der Bühne stand, gelegt, um ihn vor Augen zu haben. Ich singe also dort – und dann war der Strom weg, kein Licht mehr. Von da an konnte ich den Text und brauchte den Zettel nicht mehr. Es war nur eine Macke – ich darf um Gottes willen nicht diesen Text versemmeln, zumal solch einen engagierten. Das ist bei einem Song der Art »Ich liebe dich, was kost’ das Pfund?« etwas völlig anderes. Hier ging das einfach nicht.
Sie waren dann bis Ende der 80er Jahre faktisch jedes Jahr dort?
Insgesamt 17mal.
Und kannten auch Leute aus der Staatsführung?
Nur eine Anekdote. Einmal hatte uns der DDR-Botschafter zum Tag der Republik am 7. Oktober in die Botschaft eingeladen. Er kündigte an, dass Raúl Castro kommen werde, und ich platzte heraus: Oh, wie schön, den kenne ich. Das stimmte auch. Als ich noch beim Erich-Weinert-Ensemble der NVA war, also Mitte der 60er Jahre, sollten wir einmal im Herbst aus Anlass der Jagd, die für Diplomaten veranstaltet wurde, auftreten. Dorthin kamen damals Vertreter aus allen sozialistischen Ländern, auch Raúl Castro war dabei. Wir trugen im Duett dort ein Lied vor, ich sang die zweite, ziemlich schwierige Stimme, und dann löste sich Raúl aus der Menge, kam zu uns und bat uns, das Lied noch einmal zusammen mit ihm zu singen: Es sei das einzige, das er kenne und beherrsche. Es war nämlich ein kubanisches Lied über die Befreiungskriege gegen Spanien, das in der Sierra Maestra von den Revolutionären um Fidel Castro gesungen wurde: El Mambí. Die Spanier nannten die kubanischen Guerrillakämpfer Mambises. Es geht so: »Damals, 1895, / Durch den Dschungel von Mayarí, / Eines Morgens verließ ich meine Hütte, / Und ins Dickicht verschwand eine Mambí. / Eine Kubanerin, die mir so viel bedeutete, / Die ich in der Nacht weinen sah, / Und am nächsten Tag, auf ihrem Pferd / Suchte sie meine Spuren und folgte mir. / Dieses Mädchen mit dem dunklen Gesicht / Und Augen schwärzer als das Böse / Vereinte ihre Kraft mit meiner Wildheit / Und gab ihr Leben für die Freiheit. / Eines traurigen Tages fiel sie neben mir; / Ich sah ihre schöne Brust bluten, / Und von da an brannte meine Liebe zu dir, / Mein geliebtes Kuba.«
Wir haben das tatsächlich mit ihm zusammen gesungen, und er hatte eine kräftige Stimme wie ein Bär. Ich musste mich aber auf meine zweite Stimme konzentrieren, was sehr schwierig war, aber er war einfach sympathisch, sehr familiär, zauberhaft.
Als ich dann dem Botschafter fünf Jahre später sagte, dass ich Raúl kenne, antwortete der mit einem Blick, der besagte: Diese blöde Sängerin, na klar, die kennt ihn. Und dann geht das Tor auf, die ganze kubanische Delegation kommt herein, Raúl Castro geht sofort auf mich zu und sagt: »Dich kenne ich. Aber damals hattest du kurze Haare, jetzt lange.« Der Botschafter guckte etwas komisch, und dann sagte Raúl auch noch, dass er das Lied mit seiner Familie und mir noch einmal singen möchte, er lade mich ein. Da war ich entgeistert, denn ich beherrschte den Text nicht mehr. Außerdem hatte ich eine deutsche Fassung gesungen, er die spanische. Also ließ ich mir Noten und Text kommen, aber dann kam mir die Agentur zur Hilfe: Wir mussten auf Tournee ins Land hinaus. So bin ich drumrumgekommen.
Haben Sie auch Fidel Castro kennengelernt?
Ja, 1972 in Berlin im Schloss Niederschönhausen, als er zum Staatsbesuch in der DDR war. Er hat mir dort gesagt, dass ich mich an ihn wenden kann, wenn ich mal Probleme in Kuba habe. Aber ich hatte nie Probleme, da funktionierte immer alles. Er gab mir dort ein Autogramm – »Para Chris, fraternalmente Fidel«.
2002 hatte ich mein Buch »La Casita. Geschichten aus Cuba« geschrieben. Als ich danach in Kuba war, fragte ich meine Freundin, wohin ich das bringen kann, um sicher zu sein, dass er es erhält. Sie meinte: »Im Zentralkomitee, aber glaube nicht, dass ich da mitkomme. Dahin musst du alleine gehen. Ich stelle mich hinter eine Hecke, wenn du Blödsinn machen willst.« Wir fuhren also zum Gebäude des ZK, und ich ging allein auf die Soldaten, die dort Wache hielten, zu und erklärte, dass ich ein Buch über Kuba geschrieben habe und möchte, dass Fidel es erhält. Ich fragte sie, wohin ich es bringen kann. Die sahen mich an, als sei ich bekloppt, und ich erklärte ihnen, dass ich stehenbleiben würde, bis irgend etwas passiert. Das dauerte eine Dreiviertelstunde. Die Soldaten schauten mich komisch an und dachten schließlich wohl, dass sie etwas unternehmen müssten: Die haut hier nicht ab. Schließlich kam einer auf mich zu und erklärte mir: Sie gehen jetzt um das Haus herum, dort ist ein großer Tunnel und die zweite Tür links im Tunnel ist die von Fidels Büro. Da ist er nicht selbst, aber dort können Sie das Buch abgeben.
Ich ging los und begegnete vielen Leuten, die gerade Feierabend hatten, und gelangte schließlich zu dem Büro und Oma Atta. Kennen Sie die Figur aus Robert Merles Roman »Malevil«? Sie saß dort am Tisch, war schwarz, riesig und in Uniform. Und böse zu mir. Sie guckt in meinen Ausweis und sagt: »Ich weiß doch gar nicht, ob das Ihre Unterschrift ist.« Ich wusste nicht, was ich machen soll, aber dann kam ein sehr netter junger Mann dazu, der sich als die rechte Hand von Fidel vorstellte. Er nahm das Buch, das Foto von dem Autogramm und meinen Brief an sich und bedankte sich. Als ich zu meiner Freundin an der Hecke zurückkam und erzählte, sagte sie nur: Du bist ein total verrücktes Weib. Der Brief, in dem ich erklärte, wer ich bin, war sicher überflüssig: Fidel erinnerte sich an jeden Namen. Aber ich bin mir sicher, dass Fidel sich das Buch hat übersetzen lassen.
Warum vermuten Sie das?
Ich habe in »La Casita« viel über Osneldo García geschrieben. Er war Jahrgang 1931, Guerillero an der Seite Fidels und Bildhauer. Mein Mann und ich waren sehr mit ihm befreundet. Er entwarf zum Beispiel das große Metallmobile vorm Nationaltheater in Havanna, hatte große Ausstellungen, war aber dennoch nicht sehr beliebt, weil er viel Erotisches in seinen Plastiken darstellte. Manche sprachen von Osneldo und seinem Pornoschrott. Im Buch schildere ich, wie er zwar in den 70er Jahren vom Kulturministerium den Auftrag erhielt, das Mobile zu fertigen, das Ministerium aber am Ende mitteilte: Die Plastik wird nicht aufgestellt. Da war der Lkw, der die Teile zum Nationaltheater bringen sollte, schon beladen. Vielleicht meinten einige Funktionäre, es fehle dem Werk an politischem Inhalt und entsprechender Form. In Osneldo muss damals der Guerillero wiedererwacht sein, denn er ignorierte die Ablehnung und stellte die Plastik in einer Nacht-und-Nebel-Aktion genau dahin, wo sie ursprünglich stehen sollte: auf das schon fertige Fundament. Sie steht dort noch heute und überstand Stürme und Hurrikane, worauf Osneldo sehr stolz war.
Nachdem ich das Buch im ZK abgegeben hatte, erhielt Osneldo nachträglich den Preis für sein Lebenswerk, der üblicherweise zum 70. Geburtstag des Künstlers vergeben wird. Da wusste ich, Fidel hat das Buch gelesen.
Sie waren in den 70er und 80er Jahren ständig auf Tour in Kuba und kamen in entlegene Ecken des Landes, in die kaum Kubaner gelangten, Touristen schon gar nicht. Wie muss man sich das vorstellen?
Ich war einmal in der Sierra Maestra in einem Dorf, in dem es eine sanitäre Einrichtung einschließlich Toilette für die ganze Siedlung gab. Die hatte ein Flachdach aus Beton und das wurde als Bühne benutzt. Der Vertreter der Künstleragentur aus Havanna meinte: »Unsere Künstler würden hier nicht auftreten.« Ich entgegnete, dass ich das aber mache, und es waren unglaublich viele Menschen da, Massen. Und es war das tollste Publikum, das man sich denken kann – sie haben gejubelt und gebrüllt. Dort war noch nie ein ausländischer Sänger gewesen. Da singe ich auch auf einer Toilette, das war mir in dem Moment völlig egal: Es war eine Bühne.
Aber das Publikum in Kuba war immer zum Knutschen und die Säle knallvoll. Dieses Land und seine herzlichen, lebenslustigen Menschen ließen mich nicht los. Sie sind meinem Wesen einfach sehr nahe.
Waren Sie dort mit Ensembles aus der DDR unterwegs?
Manchmal mit DDR-Musikern, auch mit meiner eigenen Band, überwiegend waren es aber kubanische Gruppen. Einmal musste ich allein sogar alle Noten für unsere Konzerte in einem Koffer nach Kuba schleppen. Der war unglaublich schwer, und wir flogen über Moskau, Algier und Rabat nach Havanna. In Moskau kam noch ein Schreck hinzu: Ich stellte meine Zahnbürste und anderes ins Badezimmer. Das war aber für drei Zimmer vorgesehen. Am nächsten Morgen waren also meine Sachen benutzt. Und dann komme ich in Havanna an, schleppe diesen wahnsinnig schweren Koffer, und vorm Hotel »Riviera« stehen drei Kubaner mit verschränkten Armen und sehen mir zu mit einem Gesichtsausdruck: Tolle Frau und außerdem noch so stark. Die Reise war große Klasse.
Und es gab Fernsehproduktionen mit Ihnen?
Unentwegt. Große Shows, kleinere, eine für nachmittags, eine für den Abend. Und es hat Spaß gemacht, dort im Fernsehen aufzutreten, weil es so locker und cool zuging. Nicht mit »Gehen Sie dahin und dahin«, sondern die Kamera hat sich nach Ihnen gerichtet. Leider ist bei einer Show, die nur mit mir aufgezeichnet wurde, etwas mit der Technik passiert – alles war zerstört. Das war sehr schade, weil der Regisseur sehr gut war, die ganze Mannschaft. Aber weil das kurz vor meiner Rückreise passierte, konnten wir es nicht wiederholen.
Aber es gab ansonsten eine Aufzeichnung nach der anderen. Das kubanische Fernsehen kam sofort auf mich zu, als das Publikum bei Konzerten so begeistert war. Ich erinnere mich zum Beispiel an Aufnahmen am Strand von Varadero, auf dem ich herumhüpfte und sang, wo vom Dach eines Gebäudes gefilmt wurde, mit riesigen Scheinwerfern und Kameras, die Schrankformat hatten.
In »La Casita« schreiben Sie viel über einen Freund Ernest Hemingways, den Fidel vermutlich auch kannte: den Fischer Gregorio Fuentes aus Cojímar. Er war auch eines der Vorbilder für Hemingways Erzählung »Der alte Mann und das Meer«. Hemingway und Fuentes als Koch fuhren während des Zweiten Weltkrieges auf Patrouille auf der Suche nach deutschen U-Booten, und Fuentes hatte nach Hemingways Tod 1961 die Aufsicht über dessen Yacht »Pilar«. Sie waren mit ihm eng befreundet. Wie haben Sie ihn kennengelernt?
Gregorio hat mich immer als seine fünfte Tochter bezeichnet. Da grinsten dann übrigens seine Kumpel und murmelten so etwas wie: Das glauben wir dir sogar. Kennengelernt haben wir ihn, weil mein Mann, der Bildjournalist ist, mit ihm in Cojímar eine Fotogeschichte machen wollte. Seine Enkelin heißt America und ist bis heute meine beste Freundin. Wir stehen mit ihr und anderen Freunden über Messenger in Kontakt – wenn sie mal wieder Strom haben. Es ist einfach schrecklich, wie es ihnen geht. Ich habe in der ersten Zeit dieser Energieblockade nur geheult. Man ist so hilflos. Die kubanischen Freunde fragen uns: Was will dieses …? Aber über den möchte ich nicht reden, wir reden über Kuba.
Und in Cojímar, wo Gregorio wohnte, stand auch »La Casita«, das Strandhaus, in dem Sie oft wohnten?
Gregorio hat uns geholfen. Er war Jahrgang 1897, arbeitete noch mit 70 in der Fischereigenossenschaft und wurde 104 Jahre alt. Das Haus gehörte Freunden und war ein Zufluchtsort, in dem wir auch übernachteten. Gregorio besuchte uns dort und kochte für uns – er hat für uns Mahlzeiten zubereitet, die wir nie vergessen werden. Ein einmaliger Koch. Die Freunde hatten wir kennengelernt, weil wir auf unseren Flügen immer viel Post für viele Leute mitnahmen, und ihnen hatte ich mal gesagt, dass ich so gern mal aus den Hotels raus und unter Kubanern leben möchte. Sie meinten, dass sie mir den Wunsch erfüllen können, und hatten nun dieses Wochenendhäuschen am Meer.
Was bedeutet Ihnen Kuba?
Wir waren eins. Es war, als hätte ich dort früher schon einmal gelebt, als ob ich einfach dazugehöre. Ich habe später gesagt: Kuba war über viele Jahre meine zweite Heimat.
In der DDR kannte Sie jeder, aber Ihre Popularität in Kuba war noch einmal etwas Besonderes, oder?
Kuba war mein Traum, und es waren glückliche Jahre. Mir hat es dort, wo ich lebte, gefallen. Es war viel sozialer und menschlicher als heute. Aber in die Kubaner habe ich mich sofort verliebt, hinzu kam noch die Natur – ich bin eine Naturfreundin. Alles, was wir hier höchstens kaufen konnten, wuchs dort am Straßenrand. Die jüngeren Kubaner kennen mich natürlich nicht mehr, aber die Älteren wissen sofort Bescheid, wenn sie mich sehen, »La Alemanita«, die kleine Deutsche, und fragen: Chris, wie geht’s?
Zur Person: Chris Doerk
Chris Doerk war seit Ende der 60er Jahre eine der bekanntesten Sängerinnen und Schauspielerinnen der DDR. 1970 trat sie zum ersten Mal beim Chansonwettbewerb in Varadero auf Kuba auf und wurde dort vom Publikum begeistert gefeiert. Bei insgesamt 17 Tourneen auf der Insel und durch ungezählte Fernsehauftritte wurde »La Alemanita«, die kleine Deutsche, in Kuba landesweit populär. Im Mai erschien ihre neue CD »Schenk jedem Tag ein Lachen«, auf der sie auch einige kubanische Lieder singt. An diesem Sonnabend tritt sie bei der Abschlusskundgebung der Protestwache »No War on Cuba!« vor der US-Botschaft am Pariser Platz in Berlin auf.
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