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Russland

Es wird einsam um Putin

Der kasachische Präsident Tokajew fordert Russland öffentlich auf, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Putin lehnt ab

Foto: Sputnik/Alexei Nikolskyi/Pool via REUTERS
Kaltgelassen: Kasachstans Staatsoberhaupt versucht sich als Friedensvermittler (Omsk, 25.7.2026)

Der Krieg in der Ukraine weckt bei den offiziellen Partnerländern Russlands inzwischen Zweifel. Am Wochenende hatte der kasachische Präsident Kassym-Dschomart Tokajew Putin bei einem Treffen im sibirischen Omsk offen aufgefordert, die Auseinandersetzung mit der Ukraine – und dabei mitgedacht, den westlichen Staaten – durch einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie einzufrieren. »Das muss ein Ende haben«, sagte er in Omsk wörtlich. Die 2022 in Istanbul getroffenen – und anschließend vom Westen unter Führung von Großbritannien sabotierten – Vereinbarungen müssten wiederbelebt werden. Putin äußerte sich nicht direkt zu Tokajews Forderung.

Die Äußerung des kasachischen Präsidenten ist einerseits durch nationale Interessen Kasachstans bestimmt. Das Land exportiert 80 Prozent seines Öls über Russland und ist damit indirekt ukrainischen Drohnenangriffen auf die Transportwege ausgesetzt. Auf diese Verwundbarkeit setzt die Ukraine und hat zuletzt Ölterminals bei Noworossisk an der russischen Schwarzmeerküste beschädigt, über die kasachisches Öl auf den Weltmarkt gebracht wird. Infolgedessen hat das mit US-Beteiligung gegründete »Kaspische Pipelinekonsortium« vor einigen Tagen die Förderung kasachischen Öls aus dem größten Ölfeld des Landes im westlich gelegenen »Tengiz« vorübergehend eingestellt. Dadurch entgehen ­Kasachstan erhebliche Zoll- und Steuerein­nahmen.

Tokajew steuert seit Jahren einen politischen Kurs, der Kasachstan aus der engen Bindung an Russland herausbringen soll. Dabei verdankt er Putin sein politisches Überleben. Im Januar 2022, unmittelbar vor dem Beginn des Ukraine-Krieges, hatten russische Soldaten mit einem Mandat der »Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit« dazu beigetragen, dass ein Staatsstreichversuch gegen Tokajew niedergeschlagen werden konnte. Unabhängig davon sucht Tokajew Kasachstan politisch durch Annäherung an die Türkei und kulturell durch die Umstellung des Kasachischen auf die lateinische Schrift auf Distanz zu Russland zu bringen.

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Gleichzeitig verdient das Land durch den Zwischenhandel mit sanktionsbewehrten Gütern aus Westeuropa einiges Geld. Bekannt wurde etwa 2023, dass Kasachstan seinen Import elektronischer Haushaltsgeräte aus der EU gegenüber dem langjährigen Durchschnitt mehr als vervierfacht hatte. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden diese Geräte anschließend nach Russland weitergeliefert, wo die elektronischen Bauteile ausgebaut und militärisch verwendet wurden. Von offizieller kasachischer Seite werden diese Geschäfte allerdings bestritten.

Kasachstan ist aber nicht das einzige Nachbarland Russlands, das einen baldigen Waffenstillstand gern sähe. Der belarussische Präsident ­Alexander Lukaschenko versucht seit Jahren, sein Land aus einer direkten Beteiligung am Krieg in der Ukraine herauszuhalten; belarussisches Territorium wird auch nicht als Aufmarschraum russischer Truppen genutzt. Und die Volksrepublik China hat von Anfang an erklärt, an einer diplomatischen Lösung interessiert zu sein.

Das Kriegsgeschehen verlagert sich derweil weiter auf Drohnen- und Raketenangriffe gegen das gegnerische Hinterland. Die Ukraine meldete am Montag Schläge gegen den Bahnhof und den Flughafen von Rostow am Don. Russland hat einige Schiffe in den Häfen von Odessa und Mikolajiw versenkt. Der ukrainische Landwirtschaftsminister räumte am Wochenende ein, dass die Häfen von Odessa und Umgebung derzeit stilllägen.

Besondere Aufmerksamkeit erlangte am Sonnabend ein russischer Raketenangriff auf eine Drohnenausstellung im Kiewer Umland. Nach offiziellen Kiewer Angaben wurden beim Einschlag auf das von etwa 300 Personen besuchte Veranstaltungsgelände zehn Besucher getötet und 100 verletzt. Inoffiziell verbreiteten ukrainische Journalisten weit höhere Zahlen. Ukrainische Medien kritisierten, dass die Veranstaltung im Internet halböffentlich angekündigt worden war. Organisator war der Drohnenproduzent »Armada«, der mit der faschistischen »Asow«-Bewegung verbunden ist.

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2026, Seite 1, Titel

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→ Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Ralph S. aus N. 3. Aug. 2026 um 17:48 Uhr
    Bereits 2022 konnte man es aus berufenen Mündern erfahren: Am 20. September hatte Anton Hofreiter (Grüne) von den Schwierigkeiten der russischen Rüstungsindustrie erzählt: »Sie finden in erbeuteten russischen Panzern immer öfter Waschmaschinen- und Spülmaschinen-Chips«, sagte er in einem Video-Beitrag bei »Bild«. Wenige Tage vorher hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Rede im EU-Parlament geäußert: »Das russische Militär nimmt Chips aus Geschirrspülern und Kühlschränken, um seine militärische Hardware zu reparieren, weil es keine Halbleiter mehr gibt. Russlands Industrie liegt in Trümmern.« Anton »Woffn, Woffn, Woffn« Hofreiter und Ursula von der »ähh« Leyen. Sind das die Quellen, die Reinhard Lauterbach zu seiner abenteuerlichen Wahrscheinlichkeitstheorie geführt haben? Wenn nicht, sollte er seine Quellen nennen.
  • Joán Ujházy aus Four Seasons Hotel Moscow, Moskau (Москва) 29. Juli 2026 um 13:37 Uhr
    Für mich ist es nicht nachvollziehbar, wie es zu diesen Aussagen von Lauterbach kam. Aber halten wir fest: Um Putin war und ist es nie (!) einsam geworden. Wenn man allein das Sankt Petersburger Wirtschaftsforum als Maßstab nimmt, sind weder Russland noch Putin isoliert. Ganz im Gegenteil. Die Widerständigkeit Russlands gegen die NATO ist vielen Ländern gewissermaßen zum Vorbild geworden, sich vom Unwerte-Westen nichts mehr gefallen zu lassen. Und ja: die elektronischen Bestandteile, die die Russen aus westlichen Kühlschränken aus- und in ihre Militärtechnik eingebaut haben. Diese Behauptung, die Lauterbach unkritisch übernimmt, stammt von Ursula von der Leyen. In Russland gibt es den Witz: Aus der erbeuteten westlichen Militärtechnik wurde die Elektronik aus- und in russische Kühlschränke eingebaut. Im Großen und Ganzen sieht Lauterbach die Situation in Russland völlig falsch. Da sind ehemalige US-Militärs, Ex-CIA-Analysten und Akademiker (Scott Ritter, John J. Mearsheimer, Daniel Davis, Larry Johnson, Jeffrey Sachs) wesentlich besser informiert. Die junge Welt veröffentlichte kürzlich ein Interview mit Pascal Lottaz. Auch seine Gespräche sind informativer und näher an der Wirklichkeit als das, was Lauterbach hier schrieb. Und was die Beendigung des Krieges betrifft: Ein Waffenstillstand hat zur Folge, dass NATO-Truppen in die Ukraine kommen. Ein No-Go für Russland. Abgesehen davon ist Russland berechtigt misstrauisch ob abgeschlossener Verträge mit dem Westen (Minsk I und II, Istanbul). So bedauerlich es auch ist: Der Krieg kann nur auf dem Schlachtfeld entschieden werden, eben weil der Westen den Frieden mit Russland nicht will, sondern unbedingt einen Krieg gegen Russland führen möchte (Kriegstüchtigkeit, Verlegung von NATO-Truppen an die Westgrenze Russlands; neuerdings auch türkische Kampfflugzeuge). Auch ich wünsche mir ein Ende des Krieges in der Ukraine, aber nie zu den Bedingungen der NATO.
  • Volker Wirth aus Berlin 29. Juli 2026 um 12:15 Uhr
    »Putin lehnt ab« schreibt meine Zeitung. Was er tatsächlich ablehnt, sind Verträge.
    zum Zeitgewinn für die nächste Runde unter Beteiligung von NATO-Bodentruppen. Denn sobald ein Waffenstillstand erklärt wäre, sollen NATO-Truppen konkret festgelegte Standorte in der Ukraine besetzen. Womit die verbliebene »unabhängige Ukraine« (Nesaleschna) direkt zu einem »Schutzgebiet« (Protektorat) des Vereinigten Westens würde! Was ihre Bevölkerung immer mehrheitlich abgelehnt hatte! Und was in Russland Regierung und Volk nahezu einheitlich ablehnen und als casus belli betrachten!
  • Peter Tiedke aus Golzow 29. Juli 2026 um 10:53 Uhr
    Wenn der Beitrag von Reinhardt Lauterbach auch keine Neuigkeiten bietet – hatte die jW keinen wichtigeren Beitrag für Seite 1? So ordnet er doch die ambivalente Politik Tokajews m. E. richtig ein. (Sieht man einmal von der Aufwärmung der albernen Story aus der Propagandamottenkiste ab, die Russen wären auf die Waschmaschinen aus dem Westen angewiesen, um ihre Hyperschallraketen flugfähig zu gestalten. Viel wahrscheinlicher wäre es, dahinter westliche Hersteller zu vermuten, die, den EU-Sanktionen unterworfen, sich das Geschäft mit Russland nicht gänzlich kaputt machen lassen wollen.) Was wirklich unverständlich ist, ist die protzige Schlagzeile, die der Beitrag nicht im Geringsten bedient. So geht Desinformation! Unterschwellig wird behauptet, die Verbündeten Russlands wollten Frieden, Russland nicht! Und das ist gelogen. Die Geschichte des durch die NATO geschürten Konfliktes und der besonnenen Reaktion Moskaus in den letzten über 20 Jahren zeigt das nachdrücklich. Nur kann und wird Russland sich nicht auf einen Waffenstillstand à la Minsk 3 einlassen, der der NATO ein direktes Eingreifen erlauben würde.
  • Onlineabonnent*in André M. aus B. 28. Juli 2026 um 13:17 Uhr
    Die ukrainische Drohnenoffensive ist effektiv und erfolgreich. Sie gewinnt den Krieg nicht, aber treibt die Kosten für Russland enorm in die Höhe. Nichts in Russland und darüber hinaus (siehe Kaspisches Meer) ist noch sicher. Die Schifffahrt im nördlichen Schwarzen Meer und im Asowschen Meer ist praktisch unmöglich. Die Krim ist quasi abgeschnitten. Das alles zusammen kommt einer Niederlage gleich. Es ist das eingetreten, was man mit dem Militäreinsatz verhindern wollte. Der Satz »Wir machen aber mehr kaputt als die anderen!« ist für mich Ausdruck einer Ratlosigkeit, die zerstörerisch ist (im wahrsten Sinne des Wortes). Die Unterstützung für das russische Vorgehen nimmt ab, auch weil die Taktiken so erfolglos sind, sich der Krieg endlos in die Länge zieht, die mittelbaren und unmittelbaren Kosten für alle hoch sind und kein Ende in Sicht ist. Die politische und militärische Führung Russlands ist kompromittiert. Das wurde auf dem Treffen mit Tokajew deutlich.
    • Wolfgang Schmetterer aus Graz 29. Juli 2026 um 09:45 Uhr
      Es spricht für Russland – und man kann Präsident Putin gar nicht genug dafür danken –, dass es sich in Zurückhaltung übt, denn es hätte die Möglichkeit, den Krieg rascher zu beenden, als es der Kiewer Faschistenbande und deren europäischen Kriegspartnern lieb wäre – dann allerdings zum Preis unzähliger Toter und Verletzter. Die Kapazität, Kiew und Rüstungsfabriken in der EU respektive Nachschublinien (die Liste mit den Angriffszielen existiert längst) zu zerstören, hätte Russland allemal. Dass Russland einen »Vernichtungsangriff« auf Kiew startet (was der amerikanischen Methode entspräche, siehe u.a. »Shock and Awe«), ist unwahrscheinlich – nicht zuletzt, weil es gerade zivile Opfer vermeiden möchte –, aber die »gesteckten« Ziele in Europa liegen nahe. Die Frage ist, welche rote Linie die eine rote Linie zu viel sein wird, um das (Pulver-)Fass zum Überlaufen (= Explodieren) zu bringen. Ich kann nur hoffen, dass es nicht zu dieser von Kiew und der EU provozierten Eskalation kommt, befürchte aber das Schlimmste …
  • Frank Lukaszewski aus Oberhausen 28. Juli 2026 um 11:49 Uhr
    Putin einsam – Selenskyj reich: Schickt Kiew jetzt doch einen Schmusebären?
  • B.S. aus Ammerland 28. Juli 2026 um 11:13 Uhr
    Es wird nicht einsam um Putin, es wird eher offensichtlich, dass einige Mitstreiter das Pferd mitten im Strom wechseln möchten. Dazu gehört mittlerweile auch der kasachische Präsident Tokajew. Die EU um von der Leyen und Kallas hat Kasachstan weichgeklopft und das Land will weiter Geld verdienen. Putin kann sich jetzt nicht hinsetzen und die Ergebnisse mit Leuten verhandeln, die direkt im Krieg mit Russland sind. Die US-Amerikaner und die NATO wollen den Krieg bis zur völligen Zermürbung Russlands durchziehen. Deshalb muss und kann Putin gar kein Abkommen treffen, das lediglich den Kriegsbonzen im Westen dient. Ganz einmal davon abgesehen, dass Deutschland so viele Schulden angehäuft hat, dass es Krieg machen muss. Wirtschaftlich haben Merkel, Scholz und Merz das Land den US-Amerikanern ausgeliefert, den Rest erledigt Schwarz-Rot jetzt. Frieden nur nach »Gutsherren-Art«, sonst nichts. Und noch eines zum Schluss: Die AfD wird den Krieg gegen Russland weiterführen, dank Trump!
  • König,lutz aus Meiningen 28. Juli 2026 um 11:08 Uhr
    Ich stelle hier mal eine Frage: Nachdem 1989/90 der Kapitalismus als Sieger gegen den Sozialismus vom Platz ging, das Ziel war erreicht, warum haben die USA und die anderen kapitalistischen Länder nicht gesagt: Wir bauen jetzt zusammen eine friedliche Welt auf? Warum ist das nicht passiert? Putin hat ihnen die Hände gereicht, und für die besonders Intelligenten unter uns: Es gibt den Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser, es gibt Krone-Schmalz, Baab, Lüders und viele mehr, denen sollte man mal zuhören. Viele Grüße Lutz
  • Onlineabonnent*in Joachim S. aus B. 28. Juli 2026 um 06:25 Uhr
    Natürlich ist es längst Zeit, diesen Krieg zu beenden. Den Weg dazu hatten die Vereinbarungen von Istanbul 2022 längst geebnet. Sollte Reinhard Lauterbach entgangen sein, wer hintertrieben hat, dass er begangen werden konnte? Der Krieg könnte sofort enden, würde die NATO das wollen. Wie wäre es zu fordern, dass es um den Kriegskurs dieses Bündnisses endlich einsamer wird?
  • Onlineabonnent*in Peter K. aus S. 27. Juli 2026 um 20:05 Uhr
    »Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden diese Geräte anschließend nach Russland weitergeliefert, wo die elektronischen Bauteile ausgebaut und militärisch verwendet wurden.« Fühlt sich komisch an, diese Geschichte in der jungen Welt zu lesen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die russische Rüstungsindustrie tatsächlich so schlampig geplant ist, dass man auf den Import von Waschmaschinen über Kasachstan angewiesen ist. Ich hätte mir dann schon eine Erklärung gewünscht, warum dem so sein soll und nicht einfach nur ein paar findige Geschäftsleute ihre Lager schnell vollgemacht haben, bevor auch hier die Sanktionen greifen.
    • Joán Ujházy aus Four Seasons Hotel Moscow, Moskau (Москва) 29. Juli 2026 um 16:14 Uhr
      »Ich hätte mir dann schon eine Erklärung gewünscht« – Ich übrigens auch. Aber Lauterbach kann keine plausible Erklärung geben, weil es dafür keine sinnhafte Erklärung geben kann. Eine falsche Prämisse führt zwar logisch richtig zu einer Conclusio, aber eben zu einer falschen Conclusio. Die russische Rüstungsindustrie bedarf keiner europäischen Waschmaschinen, um die eigene Militärtechnik weiterzuentwickeln. Wenn die elektronischen Bauteile dieser Waschmaschinen so toll sein sollen, warum exportiert der Westen sie nach Kasachstan und Kasachstan nach Russland? Es sei daran erinnert, dass einst Reagan sogar Kinderspielzeug für den Export in den Osten sperrte, wenn dieses primitive elektronische Elemente enthielt. Also, wenn die elektronischen Bestandteile westlicher Kühlschränke so wertvoll sein sollen für Russland: Warum sind sie nicht Bestandteil einer der vielen Sanktionen gegen Russland? Nochmals und schlussendlich: Wenn die elektronischen Bestandteile westlicher Kühlschränke so gut sein sollen, warum hat es die westliche Rüstungsindustrie bis heute nicht geschafft, jene Waffen zu produzieren, die Russland am laufenden Band produziert: Iskander-M (9K720), Kinschal (Kh-47M2 Kinzhal), Oreschnik, Kalibr (3M-14), Kh-101, Geran-2, Orlan-10, Poseidon usw.? Allein diese Merkwürdigkeit hätte Lauterbach auffallen müssen, statt den Leyenschen Unsinn unkritisch nachzusprechen. Die junge Welt als marxistische Tageszeitung sollte darauf achten, dass die Artikel auch marxistischer Analyse gerecht werden. Lauterbachs Artikel erfüllt diese Maßgabe meines Erachtens leider nicht.
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