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Die Hände zerschlagen
G7-Gipfel zum Ukraine-Krieg
Der Ukraine-Krieg kann jederzeit eskalieren – etwa durch einen erneuten Angriff Kiews auf strategische Einrichtungen Russlands – und zu einem europäischen werden. Der wiederum würde zentral auch auf deutschem Boden ausgetragen werden. Ein solcher Waffengang müsste unbedingt vermieden werden.
Das Gegenteil ist der Fall. Am Dienstag befasste sich der G7-Gipfel mit dem Thema. Das Ergebnis ist nach den ersten Verlautbarungen aus Évian nicht nur null, den Westeuropäern ist es offenbar gelungen, Donald »Ich beende den Ukraine-Krieg in 24 Stunden« Trump dazu zu bringen, wieder einen politischen Schwenk gegenüber Russland hinzulegen. Oder sie nutzten eine seiner geistigen Ausfallsituationen. Vom Ende endloser Kriege spricht in der US-Administration ohnehin niemand mehr.
Also soll »der Druck auf Russland erhöht werden«. Was mit der NATO-Osterweiterung begann, wird fortgesetzt: die Atommacht militärisch einkesseln, bedrängen, kleinkriegen und schließlich besiegen. Den Zitaten aus Évian ist nicht zu entnehmen, dass auch nur ansatzweise eine Analyse der russischen Position vorgenommen wurde, geschweige denn Verhandlungen angestrebt werden. Der Ton ist ultimativ und entspricht den Fehlkalkulationen, die sowohl der NATO-Expansion seit den 90ern, dem Aufbau der Streitkräfte der Ukraine durch die USA spätestens seit der »Orangen Revolution« 2004, dem Fehlschlag der »antiterroristischen Operation« gegen die russischsprachige Bevölkerung der Ostukraine nach dem Putsch von 2014 und dem Umgang mit dem russischen Einmarsch 2022 zugrunde lagen: Russland hat keine Sicherheitsinteressen zu haben – nur »wir«. Also hieß es frohgemut in Évian: »Die Ukraine ist in einer Situation der Stärke. Russland kann den Krieg nicht gewinnen.« Also weiß Ursula von der Leyen zum xten Mal: »Das Blatt wendet sich für die Ukraine.« Und Keir Starmer meint, die Sanktionen zeigten »echt Wirkung« und kündigt zusammen mit Kanada gleich neue an. Starmer gehörte zu denen am G7-Tisch, die in Umfragen Rekordwerte an Unzufriedenheit in der eigenen Bevölkerung einfahren.
Noch handelt es sich um einen blutigen Abnutzungskrieg, die G7 sind auf dem Weg, ihn zu einem verheerenden Schlagabtausch zu machen. Diesen Leuten, die das in aller Öffentlichkeit vorbereiten, müssen, um mit Brecht zu sprechen, die Hände zerschlagen werden.
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Istvan Hidy aus Stuttgart 17. Juni 2026 um 19:28 UhrGastgeber Macron bezeichnete den Gipfel in Évian – aus welchen Gründen auch immer – als »Moment des strategischen Erwachens«. Der französische Präsident versucht damit, die führenden Industriestaaten erneut zu mehr Multilateralismus zu bewegen. Für Macron hat der Gipfel auch eine persönliche Dimension. Kaum ein europäischer Staatschef hat seine Amtszeit so stark über Außenpolitik definiert. Seit seiner Sorbonne-Rede 2017 wirbt der frühere Investmentbanker für eine stärkere Rolle Europas in einer Welt zunehmender Großmachtrivalität. Begriffe wie »strategische Autonomie« und »europäische Souveränität« wurden zu zentralen Leitmotiven. Dahinter steht die Vorstellung eines Europas, das sicherheitspolitisch unabhängiger von den USA agiert und zugleich selbstbewusster gegenüber China auftritt. Macron hat dabei nie verborgen, dass Frankreich in diesem Prozess eine Führungsrolle beansprucht. Allerdings bleiben diese Ansätze bislang vor allem auf der Ebene politischer Rhetorik. Sie wirken ambitioniert formuliert, stehen jedoch einer begrenzten wirtschaftlichen und militärischen Realisierbarkeit gegenüber. Die G7-Staaten haben derweil erneut härtere Sanktionen gegen Russland sowie zusätzliche Waffenlieferungen an die Ukraine beschlossen und zeigen sich zugleich grundsätzlich gesprächsbereit – allerdings nur aus einer Position vermeintlicher Stärke. Ob diese Einschätzung jedoch mit der tatsächlichen Lage an der Front oder den wirtschaftlichen Realitäten der beteiligten Akteure übereinstimmt, bleibt mehr als fraglich. Insgesamt entsteht so erneut der Eindruck eines politischen Formats mit großer Bühne, aber begrenzter konkreter Substanz.
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Wolfgang Doster aus Erding 17. Juni 2026 um 08:01 UhrGut gebrüllt, Löwe. Aber warum erst so spät? Die internationalen Experten warnen schon seit Jahren vor diesem vorhersehbaren Ende. Jeffrey Sachs hat schon den zweiten Warnbrief an Merz geschickt, wo ist davon etwas in jW zu finden? Die Deutschen haben sich einen Kanzler gewählt, der Moskau mit »Taurus« beschießen wollte. Ich hatte zum Boykott der Europawahl aufgerufen, weil dort die Zerstückelung Russlands angekündigt wurde. Parallel wurde dessen Atomflotte angegriffen, unter Verrat des START-Abkommens. Es ist bereits 5 Minuten nach 12, und meine Uhr geht nach!
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Liebe Redaktion, man braucht nicht zu warten, bis man an das Ende des Textes kommt und den Verfasser liest. Schon zu Beginn erkennt man A. Schölzel, er spricht einem aus dem Herzen und es fehlt kein Tüpfelchen oder i-Punkt. Tagtäglich erlebt man diese Schizophrenie in der Politik und kaum einer reagiert in der Bevölkerung. Deutlicher als die Konflikte Ukraine/Iran es zeigen, geht es nicht mehr. Andere Autoren benennen zum Ukraine-Konflikt, dass Russland ja auch kapitalistisch ist, aber keines der beteiligten Länder hat so viel ertragen müssen wie die Völker der Sowjetunion, eben Russen, Ukrainer, Belorussen usw. »Die Hände zerschlagen«, aber mit wem? Und vor allem wessen Hände? Es gibt so viele in Politik und Medien.
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Gehen wir davon aus, dass es auf dieser Seite des Donbass von Gestalten, die die Russen im Kommen regelrecht herbeibeten, aber auf der anderen Seite ein einziger Attentatterich ausreicht, um Schaden anzurichten, dann stellt sich die Frage, woran das liegt? Seit der NVA wurden hierzulande Zehntausende Wehrdienstleistende (Fernaufklärer, Pionieraufklärer usw.) im Grundwehrdienst mit den NATO-Kernminenschächten vertraut gemacht. Sie alle wissen, dass es transportable Atomminen gibt. Vom Schuhkarton bis zum Aktenkoffer. Diese Atomminen existieren und stehen parat! NATO-Jargon: ADM. – Der Russe muss dermaßen schwach sein, wenner aus der Ukraine kein Gaza 2.0 macht, oder? – Wer denkt wohl so?
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Roland Weinert 16. Juni 2026 um 21:38 UhrNichts anderes war vom Aggressions-Bündnis-G7 zu erwarten! Nebenbemerkung: Das Antichambrieren des Blackrock-Bundeskanzlers war einfach nur peinlich-widerwärtig! An die Jugend: 1) Leistet keinen wie auch immer schön geredeten Wehr- oder Kriegsdienst! 2)Tretet dafür ein, dass Deutschland friedenstüchtig wird! 3) Nie wieder Krieg, egal in wessen Namen! Kriege sind niemals »sauber« oder »smart«! Kriege vernichten und zerstören – immer! Schaut Euch Städte wie Köln, Dresden, Hiroshima unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg an! Wer dem Krieg das Wort redet, will wieder Zerstörung u. a. deutscher Städte!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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