Kurz vor Ende seiner Amtszeit entwirft Olaf Scholz das Programm für die nächsten Bundesregierungen: Eine Notlage verkünden und mehr Geld in die Rüstung stecken. Ursula von der Leyen hat dazu einen Vorschlag für die EU.
Für Trumps Ankündigung, auf keinen Fall US-Soldaten in die Ukraine zu schicken, gibt es logische Argumente: den Konflikt um die Zukunft des Landes von den geschätzten »Alliierten« ausfechten zu lassen.
Irritationen und Verärgerung in Kanada, Indien und Südafrika. US-Präsident Trump könnte mit seinen allumfassenden Zolldrohungen der US-Dominanz einen entscheidenden Schlag verpassen.
Auf der Antisiko-Demo an diesem Sonnabend in München prangern die Rednerinnen und Redner auch die Geschäfte mit Rüstungsgütern und den Genozid in Gaza an. Ein Gespräch mit dem israelischen Aktivisten Ronnie Barkan.
Bayern: Behörden gehen nach dem Anschlag auf die Verdi-Kundgebung in München von islamistisch motivierter Tat aus. Festgenommener soll nicht in Psychiatrie.
Als weiteres Unternehmen, das in der Konjunkturflaute mit altbekannten Rezepten die Gewinne stabilisieren will, setzt der Luxusautohersteller Porsche auf Stellenabbau. Bis 2029 sollen 1.900 Arbeitsplätze wegfallen.
Beim Treffen mit US-Präsident Trump hat Indiens Premier Modi Strafzölle wohl abgewendet. Im Gegenzug musste er allerdings vermehrte Einkäufe unter anderem von Waffen, Öl und Gas in den USA in Aussicht stellen.
Ferngelenkte Flugkörper haben die Kriegführung verändert. Aufgrund der Anfälligkeit von Funkfernsteuerungen für Störsignale werden vermehrt Glasfaserkabel eingesetzt.
Österreich: Die Jugendorganisation Junge Linke erklärt ihren Aufbau für abgeschlossen. Sie will eine Alternative zu rechten Scheinlösungen bieten. Ein Gespräch mit der Bundessprecherin Hannah Pichler.
EU-Kommission präsentiert einen Reformvorschlag für langfristigen Haushalt, der zusätzliche Mittel für Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit vorsieht. Außerdem will die EU flexibler und eigenständiger über Budget verfügen.
Die Aussicht auf dauerhaft wieder halbwegs preiswerte Energie in Europa elektrisiert die Märkte, sagten die Beobachter. In Europa könne nach einem Waffenstillstand wieder investiert werden.
Wer noch Geld übrig hat, kann in den SPD-Shop gehen und ein Wahlplakat kaufen, von dem herunter Olaf Scholz »Mehr für Dich. Besser für Deutschland«, zusagt. Je nach Ausführung kostet dieses Plakat 22 oder 56 Euro.
Äußerst spät zur Tierheit stießen wir, / Die wir »Menschheit« sagen – ein Geziere: / Lange vor dem Menschen sprach das Tier, / Und ein jedes sprach wie alle Tiere.
Die Initiative »Nie wieder Krieg« begrüßt den Beginn von Gesprächen zwischen den USA und Russland über den Ukraine-Krieg. Die GDL verlangt erneut, Schienenbetrieb und Bahnunternehmen zu trennen.
Kreativität verläuft im Sande bzw. in die Taschen derer, die sich in diesen Zeiten die Ergebnisse dieses Schaffens privat aneignen und die Kreativen dadurch nach wie vor von sich selbst entfremden.
Am 27. Februar 1975 entführte die »Bewegung 2. Juni« den damaligen Spitzenkandidaten der Westberliner CDU, Peter Lorenz. Am 4. März kam er unversehrt frei, nachdem alle Forderungen erfüllt waren.
Nach dem Aufstieg Mussolinis analysierte Clara Zetkin 1923 den Faschismus: Wenn die Bourgeoisie ihre Herrschaft nicht mehr mit regulären staatlichen Mitteln aufrechterhalten kann, bedient sie sich des »Gewalthaufens«.
Das Telefonat von Trump mit Putin signalisiert deutschen Zeitungen Weltuntergang: Der US-Präsident missachtet die Bedrohung aus dem Osten. Unaufgeregt konstatiert dazu ein Historiker: Deutschland ist eben zweite Liga.
Ich möchte wissen, warum die Dienstmädchen früher in stumpfsinniger Sklavenarbeit die Besteckteile mühselig schrubben mussten. »Weil es noch keine Raumfahrt gab«, antwortet Roswitha.