Der Tenor: Wir mögen euch nicht, können euch aber vorläufig nicht so überfallen, wie wir es gewohnt sind. Zur Rechtfertigung fürs Windelweiche werden globale Probleme herangezogen, bei deren Lösung China mithelfen soll.
Dossier des DGB Rheinland-Pfalz zu geringfügiger Beschäftigung: In Branchen mit größten Personalnöten werden überproportional viele Minijobber eingesetzt. Die Löhne reichen nicht zum Leben.
Hessen: Brutaler Polizeieinsatz gegen Besetzung von alter Frankfurter Dondorf-Druckerei. Ein Gespräch mit Eyup Yilmaz, planungs- und wohnungspolitischer Sprecher der Linke-Fraktion im Stadtparlament.
In Kolumbien kämpfen die Beschäftigten der staatlich verwalteten Markthallen Bogotás gegen die ihre Existenz bedrohende Gentrifizierung und für den Erhalt ihrer Tradition. Ein Gespräch mit Rosemberg Falla Delgado.
Vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in dem mittelamerikanischen Land wird der sozialdemokratische Movimiento Semilla unter anderem wegen angeblichen Betrugs bei den Mitgliederlisten suspendiert.
Berlin lässt eine Vereinbarung mit Warschau über gemeinsame Reparaturen von in der Ukraine beschädigten »Leopard«-Panzern in Polen platzen. Grund sind angeblich überhöhte finanzielle Forderungen.
Der kubanische Präsident Díaz-Canel lässt sich vom EU-Parlament nicht von der Teilnahme am Celac-EU-Gipfel und dem »Gipfel der Völker« in Brüssel abhalten.
Thailands sozialdemokratischen Wahlsieger Pita Limjaroenrat fehlen zur Wahl zum Premier 51 Stimmen. Verfassungsgericht soll Rechtmäßigkeit seines Abgeordnetensitzes prüfen.
Ein kurzes Gedicht über Dichtung / in der Pose von rezenten Rezensenten / aus dem andersdenkenden Gedächtnis / zu zitieren, z. B. / die Enthauptung von Brigitte Mohnlass.
In der nun erreichten Phase des Kapitalismus ist auch alles Menschliche in Gold verwandelbar: Organ- und Menschenhandel, Arbeitsmarkt, Beziehungsbörsen ... So weit, so grausam und banal.
Kenia kommt nicht zur Ruhe. Während landesweiter Demonstrationen gegen neue Steuern, die von der Regierung verboten worden waren, sind am Mittwoch sechs Menschen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei getötet worden.
Die Zahl der Fälle von Partnerschafts- und innerfamiliärer Gewalt ist wieder einmal gestiegen. Die verantwortlichen Ministerien legen ihren Fokus jedoch hauptsächlich auf eine bessere Sorge nach der Tat.
Innenpolitiker fordern gern Strafverschärfungen. Vor allem während Wahlkämpfen sind sie schnell dabei, höhere Geldstrafen sowie Freiheitsstrafen für geringfügige Delikte zu fordern.