Einen Markt von 1,4 Milliarden Menschen, die systematisch aus der Armut geholt – also aus Sicht westlicher Konzerne zu Kunden aufgewertet – werden, lässt sich niemand freiwillig entgehen.
Wer die Beschäftigten wirklich im Regen stehen lässt, ist der Staat, der neun Milliarden Euro an Steuergeldern in den Konzern steckt und dabei vollständig auf Bedingungen verzichtet.
Im Gedenken an Alberto Adriano aus Mosambik, der vor 20 Jahren von drei Neonazis in Dessau (Sachsen-Anhalt) getötet worden war, versammelten sich am Donnerstag Menschen am »Tag der Erinnerung«.
Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt zieht erste personelle Konsequenzen nach dem Fluchtversuch des rassistischen Attentäters von Halle. Ministerin und Polizei geben sich im Untersuchungsausschuss unschuldig.
Das Verfahren gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsterroristischen Gruppe »Revolution Chemnitz« geht weiter. Ein Opfer schildert den brutalen Überfall auf Besucher der Schlossteichinsel im September 2018.
Die Lufthansa wird mit Steuergeldern »gerettet«. Dennoch verzichtet der Staat bewusst darauf, Einfluss auf die Konzernführung zu nehmen, die die Beschäftigten zur Kasse bitten will.
Ein Reisekonzern geht Pleite. Urlaubern drohen Verluste. Ist das ein Grund, den Staat zur Kassen zu bitten? Künftig nicht mehr, meint die Bundesregierung und will dier Regeln andern.
Eine Mutter hasst ihren Sohn? Mitnichten! Sie hasse, dass er zu dem wurde, was »ein Mann in seiner Reinform« sei, schreibt sie: »Ein Affe auf zwei Beinen.«
Pax Christi ruft Bundestagsabgeordnete auf, den Annexionsplänen Israels klar zu widersprechen. Außerdem: Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung« zum Gemeinnützigkeitsstatus.