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Frauen und Jüngere als Lockdown-Risikogruppe

Berlin. Die Coronakrise hat laut einer Studie zu mehr Einsamkeit in Deutschland geführt, vor allem bei Frauen und jüngeren Menschen. Die Lebenszufriedenheit und das Wohlbefinden der Menschen in Deutschland änderten sich laut Untersuchungsergebnissen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung allerdings kaum, meldete die Deutsche Presseagentur am Dienstag. Die Bevölkerung habe eine beachtliche psychische Widerstandskraft. »Ob dies auch bei langanhaltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Freiheitsrechte weiter so sein wird, kann aktuell noch nicht abgesehen werden«, schrieben die Autoren Theresa Entringer und Hannes Kröger. Für die Studie wurden die Daten von rund 3.600 Befragten ausgewertet. Frauen und junge Menschen seien zwar nicht in bezug auf die Krankheit Covid-19, sehr wohl aber in Hinblick auf die sozialen Folgen der Pandemie eine Risikogruppe, die man weiter beobachten müsse. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2020, Seite 15, Feminismus

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