Zwar war die Auszählung der Stimmen wegen des komplexen irischen Wahlsystems bis jW-Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen. Aber der Sieger der Wahl vom Sonnabend steht bereits fest: Die Linkspartei Sinn Féin.
Wer denkt, Kijowskis Werdegang sei eine Hans-im-Glück-Geschichte, irrt. Friseur ist ein anständiger Beruf, den es auch im Sozialismus geben wird. Politsternchen braucht kein Mensch.
London will ein Freihandelsabkommen nach Art desjenigen, das die Union mit Kanada geschlossen hat – und Kanada hat sich bekanntlich auch nicht an EU-Regularien anpassen müssen.
Berlin und Brüssel haben, solange sie ehrgeizig eine führende Rolle in der Weltpolitik anstreben, kaum eine andere Wahl, als sich auch nach dem »Brexit« um ein gemeinsames Vorgehen mit London zu bemühen.
Vor 30 Jahren wurde Nelson Mandela aus der Haft entlassen. Vorausgegangen waren Verhandlungen unter Vermittlung internationaler Konzerne. Der damals begonnene neoliberale Umbau Südafrikas setzt sich bis heute fort.
Mehrere hundert Menschen sind am Samstag dem Aufruf des Bündnisses »Seebrücke« gefolgt und haben in Berlin für die Aufnahme minderjähriger Migranten aus griechischen Flüchtlingslagern demonstriert.
Schon früh hatte sich abgezeichnet, was die Abstimmung im US-Senat ergab: In der von den Republikanern dominierten Kongresskammer kam nicht die nötige Zweidrittelmehrheit zustande, um Trump zu verurteilen.
Der »Leitfaden für gendersensible Sprache bei der Hansestadt Lübeck« schreibt allen Angestellten der Stadtverwaltung verbindlich vor, »Rollenklischees« zu vermeiden. Das führt zu Problemen etwa in der Anrede.
Das neue Heft der wissenschaftlichen Zeitschrift Arbeit – Bewegung – Geschichte beschäftigt sich mit Fragen der Geschichte der Lohnarbeit im Kapitalismus.