Gegründet 1947 Donnerstag, 17. Oktober 2019, Nr. 241
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
  • Aufrüstung

    Kriegsbündnis EU

    In der Europäischen Union stehen die Zeichen weiterhin auf Konfrontation mit Russland. Dabei wird gegen die eigenen Regeln verstoßen
    Von Reinhard Lauterbach
  • Verteilaktion

    Heraus zum 1. Mai

    Aktive Leserinnen und Leser aus manchen Städten haben sich für die 130.000er-Verteilung der jungen Welt noch nicht gemeldet
  • Elitäre Solidarität

    Bei der Gedenkdemonstration für die ermordete Holocaustüberlebende Mireille Knoll wollte der jüdische Verband CRIF sowohl linke wie faschistische Politiker ausschließen.
    Von Hansgeorg Hermann
  • Sith-Lord des Tages: Boris Johnson

    Das hat uns noch gefehlt. Im Überbietungswettbewerb um die absurdesten Einlassungen im Fall Skripal hat sich Englands Außenminister Boris Johnson zu Wort gemeldet.
    Von Kristian Stemmler
  • Melodie & Rhythmus

    Gegen den Massenbetrug

    Frontalangriff: Gegenkultur heute ist wirkungslos ohne die Waffe der (Ideologie-)Kritik – und die braucht ein Magazin
    Von Susann Witt-Stahl
  • Literatur

    »Wir wollen kämpfen mit Hass aus Liebe«

    Vom Musentempel zum Radikalismus. Vor 100 Jahren erschien eine Theaterzeitschrift erstmals unter dem Namen Die Weltbühne. Das Blatt war eine der wichtigsten Stimmen gegen den Militarismus.
    Von Wolfgang Beutin
  • Polizeigewalt

    Black lives matter

    Hunderte Menschen haben am Donnertag im kalifornischen Sacramento an der Trauerfeier für einen durch Polizeischüsse getöteten Schwarzen teilgenommen
  • Frankreich

    Das Herz verschlossen

    Jüdischer Dachverband benutzt Solidaritätsmarsch in Paris für Polemik gegen Linke.
    Von Hansgeorg Hermann, Paris
  • Katalonien

    Vereint gegen Repression

    Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung rückt nach Festnahme Puigdemonts näher zusammen.
    Von Mela Theurer, Barcelona
  • Syrien

    Hoffnung auf Neuanfang

    Zu Tausenden verlassen Zivilisten die Ostghuta, wo sie von Islamisten als Geiseln festgehalten worden. Nun werden sie medizinisch versorgt
    Von Karin Leukefeld, Al-Wafidin
  • Luxemburg

    Außenminister zurückgepfiffen

    Luxemburgs Regierung war die Haltung ihres Außenministers zum Giftanschlag in Salisbury zu unvoreingenommen
    Von Oliver Wagner, Esch/Alzette

Märtyrer sind der Samen des Christentums. Die Kirche ist so lange lebendig, verbreitet sich so lange, wie sie Menschen hat, die bereit sind, bis zum Letzten für sie einzustehen.

Der Schriftsteller Martin ­Mosebach am Donnerstag im Deutschlandfunk über sein neues Buch, dessen Ausgangspunkt die Ermordung von 21 koptischen Christen durch Anhänger der islamistischen Miliz IS ist. Die Getöteten seien »für Jesus gestorben«, meint Mosebach
  • Zeitgeschichte

    »Höchst entschieden ja sagen«

    Kritisch, aber »pro-bolschewistisch«: Anne Hartmann rekonstruiert Lion Feuchtwangers berühmte Sowjetunionreise 1937
    Von Dennis Püllmann
  • Literatur

    Hoppla, Amerika

    Augenzwinkernde Erinnerungen an bessere Tage der Science Ficton. Der Band »Leichter als Vakuum« mit Erzählungen des Trios Erik Simon, Angela und Karlheinz Steinmüller
    Von Gerd Bedszent
  • Aktionskunst

    Keine Ruhe nach dem Sturm

    »Unruhe nach dem Sturm«, treffender hätte man den Titel für diese Wiener Ausstellung kaum wählen können: Günter Brus wird 80, ist aber keineswegs altersmilde geworden
    Von Sabine Fuchs
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Nachkriegsordnung

    Dollarherrschaft

    Vor 70 Jahren unterzeichnete Truman den Marshall-Plan. Damit erhielten die unter dem Einfluss der USA stehenden Staaten Westeuropas sowie Westdeutschland von 1948 bis zum Sommer 1952 mehr als 13 Milliarden US-Dollar.
    Von Knut Mellenthin

Kurz notiert

  • Aus Leserbriefen an die Redaktion

    »Diese Entwicklung ist ein Spiel mit dem Feuer. Um so wichtiger werden die Ostermärsche für eine Welt in Frieden und für Abrüstung! «
  • Atempause für die Revolution

    Nach dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk verfasste Lenin im März und April 1918 »Thesen über die Aufgaben der Sowjetmacht in der gegenwärtigen Situation«
  • Gesundheit

    An der Wurzel gepackt

    Die Kulturgeschichte der Zähne ist eine der Schäden durch Zucker. Auch für scheinbar hoffnungslose Fälle ist Rettung möglich
    Von Gisela Sonnenburg
  • Maxim Gorki

    Der Autor als Historiker und »Prophet«

    Honoré de Balzac schuf in den 88 Bänden seines Romanzyklus »Die Menschliche Komödie« ein Abbild seiner Epoche, das Marx und Engels als Quelle studierten. Er nahm aber auch Zukünftiges vorweg.
    Von Georg Lukács
  • Kresse-Eier

    Für Protagonist Sebastian ist der »Stille Frühling« sehr einsam. Vielleicht helfen Kresse-Eier, die ersten warmen Tage zu genießen.
    Von Ina Bösecke