Aus: Ausgabe vom 31.03.2018, Seite 11 / Feuilleton

Die Antwort

Als Reaktion auf die »Erklärung 2018« haben mehrheitlich Berliner Autoren am Donnerstag den Aufruf »Unsere Antwort für Demokratie und Menschenrechte« initiiert. In diesem erklären die Schriftsteller: »Die Menschenrechte enden an keiner Grenze dieser Welt. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen, und wenden uns gegen jede Ausgrenzung.« Zu den Erstunterzeichnern zählen Zoë Beck, Nina George, Michael Wildenhain, Leonhard F. Seidl und die Übersetzerin Gabriele Haefs. Bis Freitag hatten sich bereits 200 weitere Kulturschaffende der Petition angeschlossen. In der »Erklärung 2018« hatten konservative und rechte Autoren wie Uwe Tellkamp, Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder und Karlheinz Weißmann »illegale Masseneinwanderung« beklagt. (jW)

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