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Nuklearmaterial über die Ostsee transportiert

Osnabrück. Über die Ostsee findet ein reger Handel mit Nuklearmaterial statt. Seit 2011 seien mindestens 400mal atomare Güter wie frische Brennstäbe oder Uran in den Häfen von Hamburg und Rostock umgeschlagen worden. Das hat die Neue Osnabrücker Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Partei Die Linke berichtet. Ein Teil der strahlenden Stoffe wird demnach in Richtung Skandinavien und Russland verschifft. Etwa 300 Transporte seien über Autofähren abgewickelt worden, darunter häufig reguläre Passagierfähren. Mindestens hundert weitere seien per Güterzug-Fähren erfolgt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2018, Seite 2, Inland

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