Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Montag, 20. Mai 2019, Nr. 115
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
  • Friedensgutachten

    Im Angriffsmodus

    Die ökonomische und militärische »Exportwalze«: Friedensgutachten 2017 offenbart die Hybris deutscher Außenpolitik
    Von Anselm Lenz
  • Syrien

    Die rote Kommune

    Demokratie beginnt an der Basis – die Komuna Taxa Sor im nordsyrischen Derik
    Von Peter Schaber, Kamischli
  • Literaturgeschichte

    Sänger der Freiheit

    Der republikanische Dichter, Journalist und Übersetzer Georg Herwegh prägte die Literatur des Vormärz und stand an der Seite der frühen Arbeiterbewegung – eine Würdigung anlässlich...
    Von Hendrik Stein
  • Tarifkampf

    Das Erbe Sigmar Gabriels

    Niedriglohnsektor Einzelhandel: Ver.di kämpft für allgemeinverbindliche Standards
    Von Simon Zeise
  • Gefängnisalltag

    JVA schikaniert Aktivistin

    Die Umweltaktivistin Hanna Poddig sitzt seit dem 11. Mai eine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Hildesheim ab. Unterstützer und sie selbst berichten von fortgesetzten Schikanen gegen die 31jährige.
    Von Sebastian Lipp
  • Personalkarussell

    SPD: Rochade wegen Krankheitsfall

    Knapp vier Monate vor der Bundestagswahl muss die SPD zentrale Posten neu besetzen, weil Mecklenburg-Vorpommerns Landesvater Erwin Sellering am Dienstag wegen einer Krebserkrankung seinen Rückzug angekündigt hat.
  • Privatisierung

    Autobahn erst der Anfang

    Bündnis »Keine Fernstraßengesellschaft« warnt vor Ausweitung öffentlich-privater Partnerschaften. Abstimmung im Bundestag am Donnerstag
    Von Ben Mendelson
  • Israel-Palästina

    »Chance auf Frieden wird jeden Tag geringer«

    Thementag Israel-Palästina fordert Ende der Besatzung des Westjordanlands. Bundesregierung soll darauf hinwirken. Gespräch mit Gesine Janssen
    Interview: Johannes Supe
  • Frankreich

    Eisbrecher Putin

    Weitgehende Einigkeit mit Frankreichs Staatschef Macron im Syrien-Konflikt. Wirtschaftsbosse gegen Sanktionen
    Von Hansgeorg Hermann, Paris
  • Polen

    Unrühmlicher Abgang

    Bisheriger Chef der polnischen Oppositionsbewegung KOD musste sich aus der Führungsspitze zurückziehen
    Von Reinhard Lauterbach, Poznan
  • Marokko

    Das Rif begehrt auf

    In Marokko demonstrieren vor allem junge Menschen gegen ihre miserablen Lebensbedingungen. Aktivist von Polizei verhaftet
    Von Gerrit Hoekman
  • Libyen

    Ägypten attackiert Libyen

    Keine Kritik der internationalen Gemeinschaft an ägyptischen Luftangriffen gegen Libyen
    Von Knut Mellenthin

Ich denke, er ist die erste und wichtigste Bedrohung, mehr noch als der IS.

Der einflussreiche US-Senator John McCain über den russischen Präsidenten Wladimir Putin laut Nachrichtenagentur AFP am Montag abend in Sydney
  • Wirtschaftsgipfel Indien-BRD

    Merkel umwirbt Indien

    Regierungskonsultationen zwischen Indien und Deutschland: Verhandlungen zum schwierigen Kapitel »Freihandel« sollen belebt werden
    Von Dieter Schubert
  • Probleme der »just-in-time«-Ferigung

    Hätte hätte Lieferkette

    Zulieferprobleme verursachen Produktionsstopps bei BMW. Für den Konzern dank »Flexibilität« kein Problem. Für Beschäftigte schon
    Von Daniel Behruzi
  • Öffentlich-private-Partnerschaften

    Privatkapitalpartner für Schulen

    Privat ist schlecht für die Öffentlichkeit, aber gut für die Profite: Bundesregierung will Bau und Betrieb von Bildungsinfrastruktur Investoren überlassen
    Von Ralf Wurzbacher
  • Angst bewältigen

    Macht Wissen Angst?

    Der Zustand der Welt bereitet vielen Menschen Sorgen. Sollen wir sie mit unseren Kindern teilen? Anregungen geben aktuelle Bücher für junge Leser
    Von Nelli Tügel
  • Wamiki - ein hybrides Pädagogenmagazin

    Ziemlich unpädagogisch

    Ein kleiner Verlag produziert Bücher und praktisches Material für Kita- und Grundschulfachkräfte. Sein Magazin ist aber auch für alle anderen erhellend und erheiternd
    Von Jana Frielinghaus
  • Jugendbuch

    »Wann werden Kaugummis hart?«

    Über Publikumsreaktionen auf ihr Buch »Der Kaugummigraf«, altmodische Wörter wie Benimmse oder Grandezza, Anarchopunks und Hausbesetzer. Gespräch mit Kirsten Reinhardt
    Interview: Lena Reich
  • Familienromane

    Aufbrüche in ein Anderswo

    Ein 50jähriges Dienstjubiläum steht bevor: das der »68er«. Zum 40jährigen wurde ihnen vorgeworfen, sie wären in Wahrheit ihren Nazi-Eltern ähnlich gewesen. Stimmt das? Karin Wetterau hat mit vielen gesprochen
    Von Gerhard Hanloser
  • Ratgeber

    »Hey, ihr habt ’ne Scheißsituation«

    Wie macht man ein Handbuch für Kinder, deren Eltern sich getrennt haben? Jan von Holleben: »Die Eltern sind der Problemfall, nicht die Kinder. Da müssen die nicht auch noch in dem Buch auftauchen.«
    Von Christof Meueler
  • Geschäftsprobleme

    Ungewöhnliche Methoden

    Lolek und Bolek kommen aus Polen, das weiß man. Dass sie dem sozialistischen Wettbewerb entstammen, ist kaum bekannt. Und dass um die Rechte an den Figuren schon sehr lang ein Streit tobt, gleich gar nicht.
    Von Thomas Behlert
  • Eine Marke werden

    Wie Norbert Nigbur

    Der Torwart trägt die Verantwortung. Ob es etwas zu halten gibt oder nicht, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Er hat das alles nicht gewollt und ist dennoch schuldig geworden. Schuldlos. Erinnungen an die E-Jugend.
    Von Frank Schäfer
  • Bevölkerungsgeographie

    Und wann ziehst du aus?

    Junge Frauen verlassen das Elternhaus eher, es gibt ein Nord-Süd-Gefälle, Religion spielt eine Rolle, zentral sind die Eigentumsverhältnisse – einige aktuelle Forschungsergebnisse
    Von Frank Ufen
  • Kino

    Tote spinnen kein Seemansgarn

    Selbst die Wunder sind nicht unsterblich, wenn man sie im Wiederholungszwang erstickt: »Pirates of the Caribbean 5«
    Von Peer Schmitt
  • Radtke, Rasser

    Erika Radtke moderierte im Jugendfernsehen und sprach in Intervisionsübertragungen tschechisch. Zu ihren aufregendsten Begegnungen zählte sie die mit den Kosmonauten Juri Gagarin und German Titow.
    Von Jegor Jublimov
  • Popmusik

    Der letzte Rockstar

    Am 18. Mai hat Chris Cornell nach einem Konzert in Detroit seinem Leben im Alter von 52 Jahren ein Ende gesetzt. In der letzten Zugabe, einem Led-Zeppelin-Cover, sang er: »In my time of dying/I want nobody to mourn.«
    Von Rouven Ahl
  • Klassikerreisen

    Erzählungen über Erinnerung

    Der Videokünstler Phil Collins schickt zur Zeit Friedrich Engels, in Stein gehauen und auf einem Sattelschlepper montiert, durch Europa. Das ist nicht neu: 2004 ließ Rudolf Herz eine Lenin-Skulptur durch Europa fahren
    Von Matthias Reichelt
  • Droste

    Im Freudhaus, Berggasse 19, Wien

    Und auf einmal, intuitiv, verstehst du die Botschaft: / Ich bin über zehntausend Jahre alt, und mein Name ist Mensch ...
    Von Wiglaf Droste
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Antifaschismus international

    Kampftag gegen Faschismus

    In über 90 Städten haben am Samstag zahlreiche Italiener einen »Tag des Antifaschismus« begangen. Wie das Nachrichtenportal des Nationalen Partisanenverbands ANPI berichtete, geriet er zu einer Kampfansage.
    Von Gerhard Feldbauer
  • Geschichtsrevisionismus

    Wenn es Abend wird im Parlament

    Entrüstet verbat sich in der Debatte die Linkspartei-Abgeordnete Gerrit Große die auf Ostdeutschland gemünzten Worte »menschenverachtende Diktatur von 1933 bis 1990«. Aber warum eigentlich?
    Von Matthias Krauß
  • Abschiebungen nach Afghanistan stoppen!

    Menschenrechtsorganisationen und Verbände weisen in einer gemeinsamen Erklärung auf schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren von afghanischen Asylsuchenden hin
  • Fußball

    Ich sage nur Abgasskandal!

    Wolfsburg kann man nicht nur saubere Dieselautos, hier hat auch die Fairness eine Heimstatt. Letzter Beweis waren zwei Relegationsspiele, die für Mario Gomez »persönlich nicht viel mit Fußball zu tun hatten«
    Von Frank Schäfer
  • Sie schlagen es ab

    Ganz Argentinien lauscht dem Sirren der runden Plastegeschosse, die in den Stadien liebkost werden. Ganz Argentinien? Mitnichten, mehr als die Hälfte der Provinzen steht seit Monaten unter Wasser
    Von André Dahlmeyer