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Vom Gegenwind

Der Schriftsteller, Fernsehintellektuelle und frühere Maoist Rüdiger Safranski ist mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet worden. Der 72jährige nahm die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Safranski sei ein standhafter Autor, der politischen Gegenwind gelassen ertrage, sagte Michael Gotthelf von der Ludwig-Börne-Stiftung. Gegenwind? Er hätte sich kritisch über die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel geäußert und war deswegen in die Nähe der AfD gerückt worden, sagte der Preisrichter, Schauspieler Christian Berkel. Dabei habe Safranski lediglich etwas »hinterfragen« wollen. Als diesjähriger Preisrichter wählte Berkel allein den Gewinner aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2017, Seite 11, Feuilleton

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