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Generalstreik in der Türkei
Ankara. Die Spitzen der sechs türkischen
Gewerkschaftskonföderationen des Dachverbandes Türk Is
haben am Dienstag abend einen Generalstreik ausgerufen. Der
Ausstand zur Unterstützung des Arbeitskampfes der 12000 von
Entlassung bedrohten Beschäftigten des staatlichen
Tabakmonopols Tekel ist für den 3. Februar angesetzt. Die der
türkischen Regierung gesetzte Frist, ein neues Angebot
vorzulegen, lief am Mittwoch abend ab (nach
jW-Redaktionsschluß).
Am Dienstag hatte die islamisch-konservative AKP-Regierung bereits ein Ultimatum der Gewerkschaften verstreichen lassen. Zwar erklärte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seine Bereitschaft, am Donnerstag mit dem Türk-Is-Vorsitzenden Mustafa Kumlu, einem Anhänger der Regierungspartei, zu verhandeln. Doch gleichzeitig beharrte der Ministerpräsident auf seiner Ablehnung einer Übernahme der Angestellten durch andere staatliche Betriebe ohne Lohnverlust. Möglich sei nach Erdogan lediglich eine elfmonatige Kurzarbeit mit drastischen Lohnkürzungen und unter Verlust sozialer Rechte.
Am Dienstag hatte die islamisch-konservative AKP-Regierung bereits ein Ultimatum der Gewerkschaften verstreichen lassen. Zwar erklärte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seine Bereitschaft, am Donnerstag mit dem Türk-Is-Vorsitzenden Mustafa Kumlu, einem Anhänger der Regierungspartei, zu verhandeln. Doch gleichzeitig beharrte der Ministerpräsident auf seiner Ablehnung einer Übernahme der Angestellten durch andere staatliche Betriebe ohne Lohnverlust. Möglich sei nach Erdogan lediglich eine elfmonatige Kurzarbeit mit drastischen Lohnkürzungen und unter Verlust sozialer Rechte.
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