Ein Jahr nach der Auflösung der PKK haben zwar die Angriffe der Armee auf Guerillastellungen aufgehört, doch politisch sind kaum Fortschritte zu verzeichnen. Die Türkei spielt im Friedensprozess auf Zeit.
Gerüchteweise plant die grünrosarote Einheitspartei nach dem X-Austritt weitere Schritte zur Selbstbeschneidung ihrer Reichweite. So sollen ihre Mitglieder Kneipen meiden, in denen sie auf Andersdenkende treffen könnten.
Wem es um die Sicherheit Deutschlands und das Wohl der von deutschem Boden aus mit Bombenterror überzogenen Völker Westasiens geht, der sollte Trumps »Drohung« eines Truppenabzugs wärmstens begrüßen.
In Ankara stoßen Bergarbeiter, die im Hungerstreik für ausstehende Löhne sind, auf Polizeirepression. In Istanbul werden unterdessen Dutzende Sozialisten im Vorfeld des 1. Mai präventiv festgenommen.
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien wird am Donnerstag im Bundestag empfangen. Hier soll ein Regime-Change-Kandidat, der sich nicht vom blutigen Regime seines Vaters distanziert, aufgewertet werden.
In der Polizeilichen Kriminalstatistik dominieren Alltags- und Eigentumsdelikte, während White-Collar-Kriminalität aufgrund wirtschaftlicher Macht vergleichsweise unsichtbar bleibt.
Der transatlantisch orientierte AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen ist mit seinem Rücktritt einem Misstrauensantrag zuvorgekommen. Denn vor Wahlen im Osten setzt die Partei auf verlogene Friedensrhetorik.
Am Montag verstarb mit Yalçın Küçük ein einflussreicher Vordenker der sozialistischen und antiimperialistischen »nationalen Linken« in der Türkei. Zuletzt hatte er sich in antisemitische Verschwörungstheorien verrannt.
Anstatt die unverschämte Unterstellung, Judenhass ein Zuhause zu bieten, klar zurückzuweisen, ruft die Linke-Spitze lieber die eigenen Genossen zur Ordnung.
Der »Nuestra América Convoy« nach Kuba setzt ein deutliches Zeichen gegen die kriminelle US-Blockade, sagt Franco Cavalli von der Hilfsorganisation Medicuba.
Jahrelang verhöhnte die zionistische Influencerin Karoline Preisler palästinensische Demonstranten in Berlin. Nun hat die FDP sie auf Platz acht ihrer Landesliste zur Abgeordnetenhauswahl aufgestellt.
Während Innenminister Dobrindt Empfänger staatlicher Fördermittel flächendeckend vom Verfassungsschutz überprüfen lassen will, wirkt der Inlandsgeheimdienst längst als Zensor der sogenannten Zivilgesellschaft.