Man müsste meinen, das nach Afghanistan nächste militärische Desaster in Mali sei nun Mahnung genug, die Ära der deutschen Militärinterventionen ein für allemal zu beenden. Weit gefehlt.
Sei es die Geburtstagsfeier des coolsten Klassenkameraden oder die Hochzeit des Expartners – nicht eingeladen zu sein, kann weh tun. Juan Guaidó erging es jetzt so.
Berliner Landesarbeitsgericht erklärt Kündigungen gegen Gorillas-Beschäftigte wegen »wilder Streiks« für wirksam. Rider kämpfen gegen restriktives Streikrecht in der Bundesrepublik.
Über rassistische Zuschreibungen in Berichterstattung über Jugendunruhen. Ein Gespräch mit Benno Nothardt, Mitarbeiter im Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung und aktiv im »Arbeitskreis Migration«.
Im Vorfeld der Wahlen in der Türkei wurden über 150 kurdische Oppositionelle, darunter Anwälte und Journalisten, unter Terrorismusvorwürfen festgenommen.
Namibia: Herero- und Nama-Verbände errichten Mahnmal an Ort eines früheren deutschen Konzentrationslagers. Bundesregierung verweigert Reparationsverhandlungen.
Renate Richter ist eine »unsterbliche Geliebte« – zumindest spielte sie es überzeugend als Gräfin Josephine Brunsvik in Horst Seemanns Defa-Film »Beethoven – Tage aus einem Leben« von 1976.
Heraklit wusste bereits, dass Bewegung und Entwicklung sich nur denken lassen als Widerspruch, dass etwas es selbst ist und zugleich schon nicht mehr ganz es selbst.
Mit Christian Buckards »Egon Erwin Kisch. Die Weltgeschichte des rasenden Reporters« erschien rechtzeitig zu dessen 75. Todestag am 31. März laut Piper-Verlag »Die Biographie«.