Zum Inhalt der Seite
26.04.2023
Belletristik

Die Idee der Macht

»Der Magier im Kreml«: Giuliano da Empoli scheitert effektvoll an der Literarisierung Putins

Von Kai Köhler
»Der eisige Ton des Zaren verstärkte den Schrecken des Bildes, das er malte.« Oder: »Das Gesicht des Zaren war jetzt von einer mineralischen Härte, auf die zu achten ich gelernt hatte.« Von wem ist die Rede – von Iwan IV., verfemt als »der Schreckliche«? Schlimmer, es geht um Wladimir Wladimirowitsch, der im Mittelpunkt von Giuliano da Empolis Roman »Der Magier im Kreml« steht. Der Erzähler ist Wadim Baranow, ein Künstler, der für einige Jahre zu einem der wichtigst...

Artikel-Länge: 8404 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90