18.03.2026
Literatur
Die Sprache beim Wort nehmen
»Bäumchen, wechsel dich« in der mongolischen Parteienlandschaft: Elias Hirschls Roman »Schleifen«
Von Ken Merten
Im Anfang war das Wort, haben manche auf ihrem Grabstein stehen. Seit Gott – der laut Peter Hacks ein ziemlich gutes Buch geschrieben hat – uns diese Note hinterließ, ist einiges an Sottisen den Sprachfluss hinabgegangen. Nunmehr stecken wir in einer »Umbruchszeit«, schreiben Hannes Bajohr und Ann Cotten im Editorial des von ihnen herausgegebenen Sammelbandes »Schreiben nach KI« (Verlag Matthes & Seitz, 2025): »nach der Einführung großer Sprachmodelle, vor ihrer ...
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