»Unser Leistungssportkonzept priorisiert die Sportarten Schwimmen, Leichtathletik, Rudern, Kanurennsport und Wasserspringen«: Leichtathletik-Olympiasiegerin Silke Renk-Lange über das bundesweit einmalige Projekt »Talentfindung und Talentförderung« in Sachsen-Anhalt.
Den beiden Spitzensportinstituten FES und IAT droht heftiger Personalabbau. Die Einrichtungen versorgen olympische Atheleten mit Sportgeräten – dafür wird jetzt das Geld knapp.
Aufmerksame Beobachter kann es kaum überraschen, wohl aber der Freimut, mit dem eingeräumt wird: Der DOSB ist mit der Aufgabe überfordert, mit dem Status der »gemeinwohlorientierten Sportvereinskultur« als UNESCO-Kulturerbe angemessen umzugehen.
Kanzler Merz berief seine Staatsministerin für Sport und Ehrenamt ab, ohne die Nachfolge zu regeln. Ein Fingerzeig, wie wichtig ihm der Sport ist und wie er sich dessen Verhältnis zur Politik vorstellt.
Auch wegen der aktuellen Bädersituation hat sich die Zahl der Grundschüler, die hierzulande nicht schwimmen können, zuletzt nahezu verdoppelt. Der DOSB richtet den Blick auf den oft miserablen Zustand sämtlicher Sportstätten.
Das Mulisportevent nimmt sich aus wie eine große Beruhigungspille gegen das schlechte Gewissen. Die »Finals« haben, seitdem es sie gibt, etwas von einem seltenen Besuch bei der buckligen Verwandtschaft. Eine Visite pro Jahr muss genügen.
Der Sporthistoriker Daniel Lange beschreibt die »Turnschuhdiplomatie« der DDR als deutsch-deutsch-afrikanische Dreiecksbeziehung von den 1950er Jahren bis zum Mauerfall. Seine grundlegende Studie hat nicht an Aktualität eingebüßt.
Sebastian Heider leitet die Bischöfliche Montessori-Schule in Leipzig. Dort gibt es seit zwei Jahren für die fünften und sechsten Klassen im Sportunterricht keine klassischen Schulnoten mehr.
»Nach den Olympischen Winterspielen« wollte Thomas Weikert erklären, ob er erneut als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) kandidiert. Er hat es noch immer nicht getan. Und spielt auf Zeit. Aber warum?
Über das Projekt »Sport gegen Einsamkeit« im hessischen Lahn-Dill-Kreis, eine bundesweite Aktionswoche und wie der Vereinssport Menschen helfen kann, wieder am sozialen Leben teilzunehmen. Ein Gespräch mit Désirée Heß.
Die offiziell für 426 Zuschauer ausgelegte Tischtennishalle inmitten der historischen Altstadt von Mühlhausen wird am kommenden Sonnabend bersten. Der örtliche Postsportverein, der einzige ostdeutsche Tischtennisbundesligist bei den Männern, feiert seinen 75. Geburtstag.
In Deutschland existieren rund 231.000 klassische Sportstätten inklusive Sportvereinszentren, Schießsportanlagen und vieles mehr. Hinzu kommen rund 370.000 Kilometer Reitwege, Laufstrecken oder Loipen.