Die »Neuordnung« der Trainingsstandorte im Eissport ist mit Ultimaten und Schikanen verbunden. Ein Gespräch mit Hendrik Dombek, Eisschnellläufer und Präsidiumsmitglied des Vereins Athleten Deutschland.
Zum Showdown im DESG-Streit ist Präsident Matthias Große vorerst nicht bereit. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist kurzfristig abgesagt worden. »Da hat jemand große, große Angst«, meint der Präsident des Thüringer Eis- und Rollsportverbands.
Sie hat es schon wieder getan und abermals ist eine Welle medialer Empörung zu konstatieren, nachdem die US-amerikanische Schauspielerin Sydney Sweeney ein weiteres Mal hüllenlos für einen Sportwettenanbieter wirbt.
»Für die absolute Weltklasse braucht es immer zwei«: Über Teamwork im Eiskunstlauf, Coaching bis zum kleinen Finger, die Rückkehr russischer Läufer und den Faktor Einbürgerungen. Ein Gespräch mit Trainer Knut Schubert.
Nach der Pleite eines Immobilienunternehmens, das bei Handwerksbetrieben offene Rechnungen in Höhe von rund 50 Millionen D-Mark hinterließ, bezeichnete der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG die Summe der Außenstände als »Peanuts«.
Noch bis zum 30. Oktober sind bei der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingerichteten Findungskommission die Türen offen für offizielle Bewerbungen um präsidiale Ämter, über die am 5. Dezember die Mitgliederversammlung abstimmt.
Schon im Februar dieses Jahres wollte Thomas Weikert über seine Zukunft als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes entschieden haben. Nun zu Oktoberbeginn steht sein wenig überraschender Entschluss fest, dass er zur Wahl am 5. Dezember nicht noch einmal antreten wird.
Eine scheinbar belanglose Nachricht, die doch das ganze Elend einer sogenannten Sportnation in sich trägt. Der tägliche Newsletter »Sport in Politik und Gesellschaft«, des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) wird nach zwölf Jahren eingestellt.
München im Taumel. Schuhplattlern, Gamsbartwedeln und Maßkrugstemmen zur Feier des Tages, bis der Morgen graut. Die bayrische Metropole hat sich am 26. September gegen die Region Köln-Rhein-Ruhr im Ringen um die Austragung der Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 durchgesetzt.
Man kann nicht davon ausgehen, dass die Verbände einheitlich für einen Standort abstimmen, erklärt Andreas Wagner, Präsident der Deutschen Eislaufunion. Auch ein »geschlossener Block« für München ist nicht abzusehen.
München mit »sehr gut« knapp vor Köln-Rhein-Ruhr mit ebenfalls »sehr gut« und deutlich dahinter Berlin mit »gut«: So der Zieleinlauf, wenn es nach dem offiziellen Evaluationsbericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ginge, der seit dem Abend des 22. September vorliegt.
»Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft«, lautete der berühmteste Spruch von Emil Zátopek. Wer weiß, ob es Hans Grodotzki ohne dieses Vorbild aus Tschechien in die große Arena geschafft und bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom zu zwei Silbermedaillen gebracht hätte.