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Auf jeden Fall ist »Refractions« die bislang zugänglichste Cornelius-Platte. Die Experimente stehen hier mehr im Dienste des Pop, auf die instrumentalen Interludien verzichtet Cornelius vollständig.
Als um 1990 Grunge aufkam, waren wir uns unserer antirockistischen Gesinnung sehr sicher – unserer Ablehnung von allem, was nach Machopose oder dem Klischee »ehrlicher handgemachter Musik« schmeckte.
Man denkt ja oft, es seien längst alle Melodien entdeckt, alle Klangfarben vergeben und alle rhythmischen Betörungen dechiffriert. Von wegen – dem argentinischen Gitarristen Martin Iaies fliegen bisher ungehörte Variationen nur so zu.
Bislang war Steven Hall bestenfalls Arthur-Russell-Afficionados bekannt. Unter dem Namen Nirosta Steel hat der inzwischen 69jährige jetzt das überraschendste, seltsamste, tollste Popalbum des bislang recht flauen Musikjahres 2026 veröffentlicht.
Der Ausdruck, der mir bei der Musik von Jeb Loy Nichols stets als erstes in den Sinn kommt, ist »laid-back«. Nicht »entspannt« oder »gelassen«. Kein deutsches Wort hat einen Bedeutungsumfang, der die Qualität seiner Songs ähnlich gut trifft.
Bevor Irmin Schmidt mit der Krautrockband Can ab 1968 die Grenzen des in der Popmusik Möglichen verschob und neue Wege eröffnete, hatte er bei Karlheinz Stockhausen und György Ligeti Kompositionslehre studiert.
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Über Paul McCartney, den Menschen, lässt sich wenig sagen, aber »Paul McCartney«, die Figur, ist und bleibt grundsympathisch. Sein neues Album heißt »The Boys of Dungeon Lane«.
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Kaum jemand war besser darin, seine Karriere zu sabotieren, als Paul Simpson. Aber besser spät als nie: Mit »Love Crowns & Crucifies« ist nun eine Sammlung grandioser Popsongs von Simpson und Ian Broudie erschienen.
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Kunst, die von einem Konzept ausgeht, spannt den Wagen vors Pferd: Auf dem hypnagogischen Ambientalbum »Gentle Hum« von Ah! Kosmos & Hainbach findet man Musik, die man nie gesucht hat.