07.09.2026
Pop
Wild durchs Gelände
Keine Spur von Brian Wilson: Cornelius’ Popalbum »Refractions«
Von Alexander Kasbohm
Oyamada Keigo a. k. a. Cornelius wird gerne als »der japanische Brian Wilson« bezeichnet. Was natürlich einerseits völliger Quatsch ist: Zwar hatte er zu Beginn seiner Karriere gerne mit Verweisen auf die Beach Boys (und die Beatles und Prefab Sprout) gespielt, aber genau dieses Verweisspiel hatte Wilson ja eben nicht gespielt – der zauberte die Musik aus dem eigenen Hut. Andererseits teilt Cornelius Wilsons Faible für das Arbeiten mit ungewöhnlichen Sounds (soweit ...
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