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20.03.2026
Literatur

En miniature

Arbeit am und gegen den Kanon: Klaus Bellin porträtiert Schriftsteller aus der DDR

Von Ronald Weber
Was bleibet aber, stiften die Dichter», heißt es am Ende von Hölderlins Lobgesang «Andenken». Der Literaturkritiker Klaus Bellin hat die längst zum geflügelten Wort gewordene Sentenz in den Titel seiner neuesten Sammlung mit Porträts von DDR-Schriftstellern aufgenommen. Ob Hölderlin recht hatte? Die Frage lässt sich nicht so leicht entscheiden. Vor allem nicht in Bezug auf die DDR-Literatur, die Vielgescholtene, für die ja seit dem Untergang des ostdeutschen Sozial...

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