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PKK beendet Waffenruhe

Ankara. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat ihre einseitige Waffenruhe beendet. Grund sei die »Kriegspolitik« der türkischen Regierungspartei AKP, heißt es in einer am Donnerstag von der Nachrichtenagentur Firat verbreiteten Erklärung. Die PKK hatte am 10. Oktober eine »Phase der Aktionslosigkeit« verkündet, damit die Parlamentswahlen vom 1. November in einer gewaltfreien Atmosphäre stattfinden konnten. Die türkische Armee setzte ihre Angriffe auf Stellungen der kurdischen Rebellen jedoch fort. Auch in den zurückliegenden Tagen bombardierten Kampfflugzeuge Guerillagebiete im Osten der Türkei und im Nordirak. Dabei wurden am Donnerstag nach Angaben des türkischen Militärs 16 PKK-Kämpfer getötet. Seit Wochenbeginn wurden zudem mindestens acht Zivilisten von der Polizei erschossen. Während Ministerpräsident Ahmet Davutoglu erklärte, den Kampf bis zur vollständigen Kapitulation der Guerilla fortführen zu wollen, rief die PKK-Führung die demokratischen Kräfte der Türkei zur Bildung eines »demokratischen Blocks« gegen den »AKP-Faschismus« auf.

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2015, Seite 7, Ausland

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