-
01.02.2013
- → Ausland
Guerilla dementiert Entwaffnung
Ankara. Die Führung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat am Donnerstag Meldungen der türkischen Presse über den baldigen Rückzug ihrer Guerillakämpfer aus der Türkei als Falschmeldung im Rahmen »psychologischer Kriegführung« zurückgewiesen. Die liberale Tageszeitung Taraf hatte zuvor behauptet, der inhaftierte PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan werde nach einer Einigung mit Geheimdienstvertretern in Kürze zu einer Waffenruhe aufrufen, und 100 Guerillakämpfer wurden bereits im Februar symbolisch ihre Waffen niederlegen.
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
→ mehr von
Nick Brauns