Gegründet 1947 Sa. / So., 20. / 21. Juli 2019, Nr. 166
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
  • Ukraine

    Faschisten lassen grüßen

    Kiewer Parlament macht Gruß von Nazikollaborateuren in Militär und Polizei zur Pflicht. NATO sagt weitere Unterstützung zu
    Von Arnold Schölzel
  • Systemfrage

    Plädoyer für Planwirtschaft

    Wie könnte die Zukunft der Arbeit aussehen? Das hängt davon ab, in welchem System sie verrichtet wird
    Von Laura Meschede
  • Digitalisierung: Fluch oder Segen

    »Keine Option mehr«

    Zukunft der Arbeit: Warum eine junge Autorin den Helmut-Schmidt-Journalistenpreis ablehnte.
    Von Laura Meschede
  • Sozialpolitik

    Verwaltete Armut

    Auf Notlagen und Missstände reagiert der bürgerliche Staat mit einer Sozialpolitik. Die hat enge Grenzen, denn sie darf die Prinzipien von Freiheit, Gleichheit, Eigentum nicht gefährden.
    Von Renate Dillmann und Arian Schiffer-Nasserie
  • Interessenkonflikt möglich

    Die Doppelrolle der Aufpasserin

    Frühere Verfassungsschützerin als Vertreterin des Bundesinnenministeriums im Untersuchungsausschuss zum Berliner Terroranschlag
    Von Claudia Wangerin
  • Wahlen zum Europäischen Parlament

    Startklar für EU-Wahlkampf

    Der Landesrat der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen soll den politischen Kurs und die Kandidaturen bestimmen.
    Von Markus Bernhardt
  • Steuerdumping auf See

    Billigflaggen einholen

    Hamburger Gewerkschafter: Subventionen für Reedereien künftig an Bedingungen knüpfen, um Ausbildung und Beschäftigung zu fördern
    Von Burkhard Ilschner
  • Studie

    Arm im Wohlstandsstaat

    DGB untersucht Einkommensverteilung und Vermögenskonzentration in Deutschland
    Von Susanne Knütter
  • Israel/BRD

    Weg und Ziel

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das gemeinsame Ziel mit Israel in der Iran-Politik bekräftigt. Sie wies am Donnerstag in Jerusalem aber erneut auch auf Differenzen hin.
  • Krise in Griechenland

    Her mit den faulen Krediten

    Athen: Regierungschef Tsipras will griechischen Banken eine »Bad Bank« spendieren.
  • Frankreichs Innenminister tritt ab

    Einsam im Élysée-Palast

    Nach nur 16 Monaten zerfällt die Machtstruktur des französischen Präsidenten Macron
    Von Hansgeorg Hermann, Paris
  • Neuauflage der Abhöraffäre in Polen

    Wie man Geschäfte macht

    Neuer Ärger wegen Abhöraffäre von 2014, weitere Aufnahmen könnten auch die Regierungspartei belasten.
    Von Reinhard Lauterbach, Poznan
  • Irak

    Einigung in Bagdad

    Irakisches Parlament wählt Kurden Barham Salih zu neuem Präsidenten. Adil Abdul Mehdi neuer Regierungschef
    Von Karin Leukefeld
  • Vietnam

    Der älteste Revolutionär

    Do Muoi, ehemaliger Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams und Vorsitzender des Ministerrats, ist am 1. Oktober im zentralen Militärkrankenhaus von Hanoi im Alter von 101 Jahren verstorben.
    Von Gerhard Feldbauer

Ich hoffe sehr, dass wir die Chance nutzen, im Rat dieses Verhandlungsergebnis signifikant zu verbessern.

Der Abgeordnete Jens Gieseke (CDU) am Donnerstag im Deutschlandfunk über die Zustimmung des EU-Parlaments, den CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren
  • Gewerkschafter für Klimaschutz

    »Wir bekommen bei Protesten viel Zuspruch«

    Gewerkschaften debattieren über Positionierung zu Klimaschutz. Initiative ruft zu Demo im Hambacher Forst auf. Gespräch mit Helmut Born
    Interview: Wolfgang Pomrehn
  • Handelsstreit

    Imperialisten für Gewerkschaften

    Washington fordert Bangkok auf, Arbeitsmigranten besser zu schützen. USA wollen besseren Marktzugang für Schweinefleisch.
    Von Thomas Berger
  • Euro-Krise

    Zwergenaufstand beendet

    Das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) ist aus Sicht des zuständigen Gutachters am Europäischen Gerichtshof (EuGH) rechtens
  • Theater

    Ein Löffel Froschsuppe

    Stefan Pucher inszenierte am Hamburger Thalia-Theater Arthur Millers »Hexenjagd« als sinnliches Aufklärungstheater
    Von Gisela Sonnenburg
  • 62 Taler feucht

    »In meinem Gasthof gegessen, bairisch getrunken und geplaudert«, berichtet Fontane am 19. Januar 1859 seiner Frau, und dass er bei der Preußischen Zeitung anfängt: »Zunächst werd ich ein Mitarbeiter des Feuilleton sein.«
    Von Eike Stedefeldt
  • Fotografie

    Diese doppelte Spannung

    Humanistisches Feingefühl: Zur Retrospektive des Magnum-Fotografen Marc Riboud in Aachen
    Von Marc Peschke
  • Droste

    Wahre Tierrechte (4). Die Rinder Gottes

    Die düpierten Biokunden ignorierten die sich nähernde Kuh wie einen ungebetenen Partygast oder starrten das Tier unmutig an, als sei es an allem schuld. Morgen war schließlich Feiertag
    Von Wiglaf Droste
  • Nachschlag: Harte Arbeit

    Schnee, der durch die Löcher in der Handlung fällt. Aber wer tolle norwegische Landschaft sehen will, wird bei der »norwegischen Erfolgsserie« (Eigenwerbung) bestens bedient.
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Alte Ausgrenzung neu begründet

    Angst vor Stigmatisierung

    Sexarbeiterinnen häufiger kontrolliert als Bordellbetreiber: Fachleute diskutieren Folgen des seit 2017 geltenden Prostituiertenschutzgesetzes.
    Von Gisela Sonnenburg
  • Autobiographie

    »Mein Traum war Freiheit«

    Alma Karlin: Die »kampfreiche« Kindheit und Jugend einer Weltreisenden
    Von Florence Hervé
  • Fußball

    Nullnummern

    Schuldenlast und Erfolgsdruck – auf dem HSV lastet die Geschichte. Nach dem historischen Abstieg im Mai tut sich der Dino auch in Liga 2 schwer
    Von Oliver Rast
  • Fußball

    CR 7 trifft »Me Too«

    Cristiano Ronaldo ist nicht länger bester Fußballspieler der Welt. Jetzt droht ihm auch noch eine Klage wegen Vergewaltigung.
    Von René Hamann