05.10.2018
Alte Ausgrenzung neu begründet
Angst vor Stigmatisierung
Sexarbeiterinnen häufiger kontrolliert als Bordellbetreiber: Fachleute diskutieren Folgen des seit 2017 geltenden Prostituiertenschutzgesetzes
Von Gisela Sonnenburg
Wenn sich die Politik mit Prostitution befasst, erwartet man Verbesserungen für die Betroffenen. Doch das seit Juli 2017 geltende Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) scheint vor allem Ausgrenzung und Repression zu befördern. Im Institut für Europäische Ethnologie der Berliner Humboldt-Universität fand am Donnerstag vergangener Woche eine Tagung statt, die sich mit Sexarbeit und den damit verbundenden Problemen beschäftigte. Ausgerichtet vom Berufsverband erotisch...
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