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Kreuzberger Notizen

  • 09.11.2020
    Kreuzberger Notizen
    »Militärische Ausstrahlung«: Sitz der Nationalbank
    imago/Volker Preußer
    Abo Am fünften Tag nach dem Terrorangriff führte eine Aufklärungsmission Herrn Groll und den Dozenten in den neunten Wiener Gemeindebezirk. Am nördlichen Ende eines Wiesenstreifens erhob sich der Sitz der Nationalbank.
    Von Erwin Riess
  • 22.02.2019
    Kreuzberger Notizen
    Wenn man genau hinguckt, guckt sie zurück: Georgine
    Gemeinfrei via Pixabay
    Abo Zwanzig Jahre, mein Kreuzberg, sind eine lange Zeit. Nirgendwo habe ich länger gelebt. Nun aber gehst Du mir an die Substanz. Ich bin Deiner müde. Deine Unwägbarkeiten kosten mich Nerven, es ist genug.
    Von Eike Stedefeldt
  • 08.02.2019
    Kreuzberger Notizen
    Beherbergte zeitweise eine Filiale der Musikschule – die Volksho...
    Jörg Zägel/wikipedia.org/wiki/Datei:Berlin,_Kreuzberg,_Wassertorstrasse_4,_Volkshochschule_Friedrichshain-Kreuzberg.jpg/creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
    Abo Zwar stand, wie letztens erklärt, Berlins erste städtische Turnhalle Wikipedia zum Trotz gar nicht in Kreuzberg. Dafür lag kurz vor der Grenze zu Mitte ein Ort gepflegter Leibesübungen: die Klugesche Privat-Turnanstalt
    Von Eike Stedefeldt
  • 25.01.2019
    Kreuzberger Notizen
    Turnhalle Prinzenstraße 56 – Postkarte von 1903
    By Unknown - Postkarte von 1903, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61372159
    Abo »Gebaut wurde das Gebäude 1864 in der Prinzenstraße 56 in Kreuzberg.« Zwanzig Jahre den Bezirk zu erkunden, ohne auf die Zentralturnhalle zu stoßen – das ist mein Bankrott.
    Von Eike Stedefeldt
  • 11.01.2019
    Kreuzberger Notizen
    Eine Familie von Promis: Starhistoriker Theodor Mommsen (1817–19...
    Loescher & Petsch [Public domain], via Wikimedia Commons
    Abo Das ist eine Glückwunschkarte, denn am 19. Januar haben Sie Geburtstag. So wie ich! Doch weit mehr verbindet uns. Genauer: mich mit Ihnen. Sie kennen mich ja nicht.
    Von Eike Stedefeldt
  • 28.12.2018
    Kreuzberger Notizen
    Das Berliner Tageblatt mutmaßte nach dem Tod Adolf Glaßbrenners ...
    Von unbekannt — unknown - Scan aus dem Buch Adolf Glaßbrenner von Ingrid Heinrich-Jost, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia
    Abo Eine lehrreiche »mathematische Aufgabe« von Adolf Glaßbrenner: »Wenn die Prügelstöcke für ein Volk anderthalb Elle lang und einen Zoll dick sind, wie lang ist dann der Geduldfaden dieses Volkes?«
    Von Eike Stedefeldt
  • 14.12.2018
    Kreuzberger Notizen
    »Hätt’ ich doch nur erst die Gelder!« (Sammlung von alten Druckw...
    https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de
    Abo Als sein »Deutsches Dichter-Album« Ende Mai 1951 vollendet war, schrieb Theodor Fontane an Bernhard von Lepel: »Hätt ich doch nur erst die Gelder! Der Kerl soll doch ein richtiger Buchhändler i. e. Gauner sein.«
    Von Eike Stedefeldt
  • 30.11.2018
    Kreuzberger Notizen
    »Unsere Rechte anmelden«: Marie Juchacz (vorn, 3. v. r.) unter d...
    Horst Ziegenfusz, Historical museum [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]
    Abo »Niemand von uns dachte an eine Gewalttat. Wir wollten nur zeigen, dass die Arbeiterfrauen auch da sind und wollten unsere Rechte anmelden.« Die Polizei kam zu Pferde.
    Von Eike Stedefeldt
  • 16.11.2018
    Kreuzberger Notizen
    Am Himmel oben ein »Velo-Loop« (nicht im Bild): Zossener Brücke
    Lienhard Schulz/wikimedia commons
    Abo Letztens kämpfte sich über der Zossener Brücke eine fahrradmobile Oma den von immer jungen, immer fitten, leider auch immer etwas dämlichen Gentrifikant*innen für ihresgleichen erdachten »Velo-Loop« hinauf ...
    Von Eike Stedefeldt
  • 02.11.2018
    Kreuzberger Notizen
    Ehrengrab von Hermann Blankenstein, Architekt und Stadtbaurat in...
    Lienhard Schulz/www.gnu.org/copyleft/fdl.html/CC BY 2.5/creativecommons.org/licenses/by/2.5/Wikimedia Commons
    Abo Zuletzt stand der Bezirk 1991 im Fokus des Schinkel-Wettbewerbs. Da hielt es der »Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e. V.« wohl für nötig, Kreuzberg mal wieder seinem »Ideen- und Förderwettbewerb« auszuliefern.
    Von Eike Stedefeldt
  • 19.10.2018
    Kreuzberger Notizen
    Als Ort subversiver Akte ist der Meistersaal längst perdu. In Hä...
    Jens Kalaene/dpa
    Abo Gottchen, die Mauer. Die Berlin-Förderung erlaubte unschlagbare Studiomieten, zumal für das Studio 2. So hieß nun der erst 1994 in die Ursprungsform zurückversetzte einstige Meistersaal.
    Von Eike Stedefeldt
  • 05.10.2018
    Kreuzberger Notizen
    Abo »In meinem Gasthof gegessen, bairisch getrunken und geplaudert«, berichtet Fontane am 19. Januar 1859 seiner Frau, und dass er bei der Preußischen Zeitung anfängt: »Zunächst werd ich ein Mitarbeiter des Feuilleton sein.«
    Von Eike Stedefeldt
  • 21.09.2018
    Kreuzberger Notizen
    Das ehemalige Diakonissen-Krankenhaus und heutige Künstlerhaus B...
    Gregor Fischer/dpa
    Abo Sie haben heute vor 50 Jahren, am 21. September 1968, Hans-Werner Klünners Führung zu Theodor Fontanes 17 Berliner Wohnadressen verpasst, von denen allerdings, dies zum Troste, bereits damals nur noch ein Haus stand.
    Von Eike Stedefeldt
  • 07.09.2018
    Kreuzberger Notizen
    Abo Was nicht passt, wird passend gemacht: Wenn die Leidensgeschichte von Zwangsarbeitern während des Faschismus heutigen Neureichenprojekten im Wege steht, finden sich kreative Lösungen.
    Von Eike Stedefeldt
  • 24.08.2018
    Kreuzberger Notizen
    Wo David Bowie lebt, ist Punk nicht totzukriegen (Kreuzberger St...
    Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
    Abo Gerald weiß, dass mein Vorkaufsrecht als Mieter in dieser Wohnlage blanker Zynismus ist, solange ich keine zehn Riesen pro Quadratmeter auf dem Konto habe. Gleich wird er mit dem Mietspiegel wedeln.
    Von Eike Stedefeldt
  • 10.08.2018
    Kreuzberger Notizen
    Gouda oder Edamer?
    Gemeinfrei via Pixabay
    Abo Nach tagelang 35 Grad sind Freund Gerald und ich der Aufnahme fester Nahrung ziemlich abhold. Warme Mahlzeiten würden unsere verdunkelten Wohnungen nur zusätzlich aufheizen ...
    Von Eike Stedefeldt
  • 27.07.2018
    Kreuzberger Notizen
    Abo »Ihre Suche im Verbund erzielte keinen Treffer«, hatte der Rechner der Landesbibliothek dreist behauptet. »Bitte verändern Sie Ihre Suchanfrage.«
    Von Eike Stedefeldt
  • 13.07.2018
    Kreuzberger Notizen
    Expressionistisch von Max Taut gestaltetetes Grabmal für den Kau...
    Bernd Settnik/ dpa
    Abo Adressat zeitgenössischer Kritik, aber auch des Nachruhms, ist der Architekt, nicht der Bauherr. Hier ein Fall der klassischen Moderne in Kreuzberg, auch wenn bei näherer Betrachtung alle Wege nach Stahnsdorf führen.
    Von Eike Stedefeldt
  • 29.06.2018
    Kreuzberger Notizen
    »Beauftragt, Frau Olga Desmond und den Herzog von Eulenburg abzu...
    www.cyfrowe.mnw.art.pl/dmuseion/docmetadata?id=10725 / gemeinfrei via wikipedia.org
    Abo »›Nacktkultur‹ im Abgeordnetenhause – Olga Desmond auf der Tribüne« titelte im Januar 1909 die Berliner Morgenpost, und huldigte der einzigen Frau im Hohen Haus
    Von Eike Stedefeldt
  • 15.06.2018
    Kreuzberger Notizen
    »War mal ein veritabler Kultur- und Medienstandort« – Neuenburge...
    flickr.com/Kleist Berlin/Public Domain Mark 1.0
    Abo Mit seinen stark behaarten Unterarmen war der wuchtige Damendarsteller Mieke eher kein »süßer Backfisch«. Manche seiner Witze erinnerten das Blatt Freundschaft und Freiheit an einen »Bouillon-Keller des Berliner Nordens«
    Von Eike Stedefeldt