Mit den letzten Relegationsspielen ist die Saison der obersten vier Ligen endgültig vorbei. Dabei muss man sich als Fußballfan schon fragen, welchen Sinn solche Spiele haben? Sportliche Gründe sind auszuschließen.
Ende Mai ist die Zeit der Pokalendspiele. Im ganz großen Fußball ist es das alljährliche DFB-Pokalendspiel in Berlin, bei den Landesverbänden sind es die regionalen Finals.
Der letzte Spieltag steht an, von der Bundes- bis zur Regionalliga liegt noch Spannung in der Luft. Entweder steht der Meister noch nicht fest, oder es wird schwer gegen den Abstieg gekämpft.
Das Kürzel »ACAB« ist laut Bundesverfassungsgericht in der Regel eine straffreie Meinungsäußerung. Dennoch meint das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes, ein solches Banner sanktionieren zu müssen.
Die vergangene Innenministerkonferenz war für die Law-and-Order-Fraktion keine Niederlage nach Punkten, sondern ein klassischer Knockout. Selbst Boulevardjournalisten kamen ins Grübeln.
In unserem Rechtssystem ist die strafrechtliche Hauptverhandlung etwas Besonderes. Hier werden Beweismittel begutachtet, Sachverständige gehört, vor allem Zeugen vernommen.
Wie weit wollen die Verbände in ihrem Sanktionswahn noch gehen? Es muss endlich Schluss damit sein, dass der DFB Sachverhalte rund um ein Fußballspiel sanktioniert, die rein gar nichts mit dem Spielbetrieb zu tun haben.
Die Law-and-Order-Fraktion auf der Innenministerkonferenz in Bremen Anfang Dezember des vergangenen Jahres wollte gegen die Fußballfans das ganz große Repressalienbesteck herausholen.
Nicht nur für die Fankurven, sondern für so gut wie jeden Fußballfan gibt es etwas, das in den beiden obersten Ligen seit Jahren für Unmut sorgt. Das ist der sogenannte VAR.
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Kollektivstrafen widersprechen dem rechtsstaatlichen Prinzip der individuellen Schuldzuordnung. Einst sah das auch der DFB so. Die Zeiten sind vorbei: In Magdeburg werden nun 10.000 Fans ausgeschlossen.