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In den neun Spielen des ersten Spieltags der Regionalliga Nordost werden alle Mannschaften nach dem Anpfiff den Ball einfach die erste Minute liegenlassen und nicht spielen.
Noch läuft sie, die vermeintlich größte WM aller Zeiten. Interessanter ist die neue Saison, die bereits ihre Schatten vorauswirft. Ende des Monats beginnt die Regionalliga; dritte Liga und die Ligen im DFL-Bereich folgen im August.
Auch wer nicht wie ich täglich treppauf, treppab bei Gericht unterwegs ist, wird mitbekommen haben, dass es schon seine Zeit dauern kann, bis ein gerichtliches Verfahren entschieden ist.
Viele Gerichtstermine in der ganzen Republik müssen wahrgenommen und umfangreiche Besprechungen mit Mandanten durchgeführt werden. Was macht man nicht alles als Fananwalt für die Fanrechte und die Mandanten. Auch wenn es manchmal nervig ist, mache ich es mit Herzblut.
Offensichtlich ist die Politik der Ansicht, dass Fans, die Stadionverbot haben, sich nicht daran halten. Realitätsfern. Bekannt ist, dass derzeit circa 800 Personen bundesweit aus den ersten vier Ligen einem Stadionverbot unterliegen.
Der Dachverband der Fanhilfen beklagt in seinem aktuellen Saisonbericht weiter gestiegene Polizeigewalt. Noch nie habe man so viele und so deutliche Fälle unverhältnismäßiger Maßnahmen dokumentiert.
Bestens erinnere ich mich an die letzte Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Bremen. Zahlreiche Fanszenen protestierten gegen die Vorhaben der Innenminister, die Aktivitäten gipfelten in einer großen Fandemo in Leipzig.
Mit den letzten Relegationsspielen ist die Saison der obersten vier Ligen endgültig vorbei. Dabei muss man sich als Fußballfan schon fragen, welchen Sinn solche Spiele haben? Sportliche Gründe sind auszuschließen.
Ende Mai ist die Zeit der Pokalendspiele. Im ganz großen Fußball ist es das alljährliche DFB-Pokalendspiel in Berlin, bei den Landesverbänden sind es die regionalen Finals.
Der letzte Spieltag steht an, von der Bundes- bis zur Regionalliga liegt noch Spannung in der Luft. Entweder steht der Meister noch nicht fest, oder es wird schwer gegen den Abstieg gekämpft.
Das Kürzel »ACAB« ist laut Bundesverfassungsgericht in der Regel eine straffreie Meinungsäußerung. Dennoch meint das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes, ein solches Banner sanktionieren zu müssen.