Die aktuelle Debatte um digitale sexualisierte Gewalt verengt sich auf Forderungen nach mehr Regulierung einer Verschärfung des Strafrechts. Der alltäglichen Misogynie wird damit nicht der Kampf angesagt.
Eine Erhebung zum Frauenanteil in Führungspositionen in reichweitenstarken Medien belegt einen Negativtrend. Der Verein Pro Quote beklagt eine Verengung der Perspektiven in den Redaktionen.
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»Regretting Motherhood«: Frauen äußern sich zunehmend öffentlich, Studien zu den Hintergründen sind jedoch noch Mangelware. Und: Männer bereuen ebenso oft.
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Sie werden nicht davor geschützt, angegriffen zu werden. Denn dafür müssen gesellschaftliche Strukturen verändert werden. Alle zehn Minuten gibt es weltweit einen Femizid.
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Eine Studie zu Frauen in Führungspositionen offenbart die nach wie vor eklatante Unterrepräsentanz. Es gibt zwar leichte Verbesserungen – allerdings im Schneckentempo. Was es braucht? Gerechte Aufteilung der Sorgearbeit.
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Die Bundesregierung interessiert sich nicht für die mehrheitlich Betroffenen und kürzt munter weiter, sei es beim Pflege- oder Bürgergeld. Strukturelle Verbesserungen werden schon gar nicht in Angriff genommen.
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Bei der 4. Internationalen Konferenz zu »feministischer Außenpolitik« gibt es vor allem viel Symbolik, während faktisch für Frauen und Mädchen relevante Mittel gekürzt und Kriege befeuert werden.
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Endometriosetag 2025: Die Erforschung ist zwar im Koalitionsvertrag fixiert, doch konkrete Maßnahmen lassen auf sich warten. Betroffene werden derweil weiter mit der Krankheit alleingelassen.
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Familienfreundlichkeit bleibt in Stellenausschreibungen weiterhin Fehlanzeige: Unternehmen versuchen gar nicht erst, mit der Vereinbarkeit von Sorge- und Erwerbsarbeit für sich zu werben.
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Die Fokussierung auf extrem dünne Körper in den sozialen Medien kann vor allem bei jungen Frauen zu einem verzerrten Selbstbild führen. Die Plattformbetreiber profitieren letztlich von solchen Trends.