Zum Inhalt der Seite
27.03.2026
Liberaler Feminismus

Mehr als ein Strafrechtsproblem

Die Debatte um digitale sexualisierte Gewalt verengt sich auf Regulierung und Forderungen nach Strafrechtsverschärfungen. An der alltäglichen Misogynie wird das wenig ändern

Von Claudia Wrobel
Die Aufmerksamkeitsökonomie hat wieder zugeschlagen: Ein prominenter Fall von sexualisierter Gewalt und Übergriffigkeit im digitalen Raum an einer Frau hat die gläserne Decke durchbrochen – was zu begrüßen ist. Ob Spontankundgebungen – die am Sonntag konnte nach Veranstalterangaben 13.000 Menschen vor das Brandenburger Tor in Berlin mobilisieren – und die Solidarisierung mit der Schauspielerin Collien Fernandes etwas gegen die Folgen alltäglich reproduzierter Misog...

Artikel-Länge: 5599 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90