In Bischofsheim stehen hier und da Holzskulpturen. Es gibt dort, ebenso wie im thüringischen Rhönort Empfertshausen, eine Berufsfachschule für Holzbildhauer. Die beiden Schnitzschulen gehörten zu den ersten ihrer Art.
Meine Eltern hatten in ihrer Wohnung ein großes Beet mit Pflanzen. Als ich mit zwölf ein Paar Webervögel in einem kleinen Käfig geschenkt bekam, ließen wir die beiden Vögel frei.
In den Statistiken zum Hirseanbau in verschiedenen Regionen der Erde tauchen Russland, Kasachstan und die anderen Stan-Länder nicht auf, obwohl sie dort weiter angebaut wird.
Die bolschewistische Nomenklatur auf dem Land führte zu einer seltsamen Biopolitik. Stalin verkündete 1929 die »Liquidierung des Kulakentums als Klasse«. Und den Färsen sollte zweimal täglich das Euter massiert werden.
Nach der Hirse kommt die Hirse. Der Antidarwinist Trofim D. Lyssenko war uns mit seinem partisanischen, stets auf die Praxis gerichteten Vokabular sympathisch. Anderen war er ein Dorn im Auge.
In der Sowjetunion ging es in den Jahren nach 1928 darum, mehr Hirse von den Äckern der Kolchosen zu ernten. Und zwar mit Hilfe antidarwinistischer Ideen. Brecht brachte das in Gedichtform.
Ein Indigener aus Kolumbien wunderte sich einst, dass ein belgischer Ethnologe den Himmel nicht riechen konnte. Von den Europäern wurde der Geruch bislang gering geachtet. Doch es gibt Ausnahmen.
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Am Beispiel der Seeotter hat der Meeresbiologe Joe Roman in seinem Buch »Eat, Poop, Die. Wie Tiere unsere Welt verändern« (2024) dargestellt, wie eine Umwelt sich gewissermaßen ihnen anpasst.