Die Liebe zwischen dem Geflüchteten, der in den USA ein neues Leben anfangen will, und der Tochter eines Superreichen, die in der Kulturstiftung ihres Vaters arbeitet, brennt wie Zunder. Aber haben der mittellose Tänzer und die stolze High-Society-Dame zusammen eine Chance?
Sie flattern, kriechen, fleuchen – und leuchten manchmal. Im trendigen Kinofilm »Insekten – Helden im Verborgenen« von Regisseur Nepomuk Pfaff spielen sie ganz ungezwungen die Hauptrollen.
Julian MacKay, US-Amerikaner und an der Akademie des Bolschoi-Balletts in Moskau ausgebildet, wurde am vergangenen Montag von seinem Arbeitgeber, dem Bayerischen Staatsballett, fristlos entlassen.
Wer die Natur liebt, kann über die Gartenbilder von Max Liebermann nicht hinwegsehen. Liebermann, der 1935 in Berlin starb, malte zuletzt meistens seinen eigenen Garten in Berlin-Wannsee.
Was gegen Traurigkeit hilft: Ballette der Emotionen, Galas, ein toller Kinofilm, ein interessantes Buch und ein Film auf Arte – eine sommerliche Übersicht gegen die Zumutungen des Alltags.
»Bitte verlassen Sie den Planeten«: Diese Musik hat Esprit. Das Trio 17strings spielt am Dienstag, 7. Juli 2026, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Maigalerie der jungen Welt.
Ein Grashügel mit Blumen prangt in der Bühnenmitte, darüber schweben Falter durch die dunkle Sphäre. Surrealität trifft auf die Liebe zum Natürlichen – ein schöner Einstieg ist das für »Wunderland« von Alexei Ratmansky am Hamburg Ballett.
Endlich ein neues Album von Boards of Canada. Dreizehn Jahre liegt das letzte der schottischen Brüder Marcus Eoin und Michael Sandison zurück. Für Anhänger waren es Jahre voller Gerüchte, Spekulationen und sehnsüchtiger Hoffnungen.
Sie hielten zusammen, seit sie sich kannten: die jüdische Künstlerin Lea Grundig und der ihretwegen zum Judentum übergetretene Künstler Hans Grundig. Beide waren in Dresden angesiedelt, beide waren leidenschaftliche Mitglieder der KPD.
Die Musik ist hier wie ein Strom. Langsam schwillt dieser Strom an, wenn das Sandro Sáez Trio aus Berlin in der Maigalerie der jungen Welt aufspielt. So wie am Dienstag abend, als eine weitere Folge der Reihe »jW geht Jazz« stattfand.
Mit kräftigem Paukenschlag beginnt sie, die »Symphony in C«. Dazu strecken zehn bildschöne, junge Tänzerinnen synchron je eines ihrer Beine vor. Man hat kaum Luft geholt, schon sind Spannung und Dynamik da.
Grenzen kennen sie nicht, wollen sie nicht. Das Sandro Sáez Trio spielt Dienstag in der Reihe »jW geht Jazz« in der Maigalerie in Berlin: eine Mixtur aus Jazz und europäischer moderner Musik.