»Junkies of Dreaming – Mahler 3 Currentzis« zeigt, wie der Dirigent Teodor Currentzis mit seinem Utopia Orchestra in der sommerlichen Idylle des alten Berliner Funkhauses in Oberschöneweide die dritte Sinfonie von Gustav Mahler einstudiert.
Am 6. Oktober gibt es Jazz aus Frauenhand: Stimmungswechsel sind dabei keine Untugend, sondern eine Stärke. Denn das Duo Birgitta Flick und Carol Liebowitz überlässt zwar viel dem musikalischen Zufall, sprich der schicksalhaften Improvisation.
Nah am Wasser – das so blau ist, wie es sich gehört – steht der originellste Grabstein hier. Er gehört zum Grab des Berliner Karikaturisten, Grafikers und Autors Manfred Bofinger, der am 5. Oktober 85 Jahre alt geworden wäre.
Die Zahl der Stadtbäume ist in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken, mit Folgen für das Klima und die gesundheitliche Belastung der Einwohner. Gleichzeitig werden durch Brände immer größere Waldflächen zerstört.
Mit gefeierten Debüts in den Hauptrollen eröffnete das Hamburg-Ballett mit »A Cinderella Story« am vergangenen Sonntag die Saison. Die zarte, biegsame, sowohl elegante als auch kindhafte Charlotte Larzelere ist in der Titelrolle perfekt besetzt.
Das kostbare Lomonosow-Porzellan mit Gold stand einst in der Foyervitrine im Russischen Haus in der Berliner Friedrichstraße. Jetzt ist es vermutlich in einem Auto unterwegs, im Ausland.
Wie es schillert: Das Programm »Nachtcafé«, gestaltet von Hannes Zerbe am Piano, Jürgen Kupke an der Klarinette und Heide Bartholomäus mit ihrer starken Stimme, vereint tiefsinnig-witzige Gedichte von Gottfried Benn mit hochkarätigem Jazz.
Man versetze sich nach Italien. In einen Sommer in den 70er Jahren in Rom. War es nicht die Stadt der Liebe damals, mehr noch als Paris? Modernes Design, leuchtende Farben und lautes Lachen prägten das Straßenbild.
Zehn Gedichte von Gottfried Benn entführen am Dienstag in der Berliner jW-Maigalerie zu jazziger Musik von Hannes Zerbe und Mitstreitern in verschiedenste Gefilde. In ein Restaurant, in die Natur, an den Küchenherd, bis zur »Tristesse«.
Wer vertut schon gerne seine Zeit? Eigentlich niemand. Beim Künstler Erik Seidel ist das anders. Ihm entsprangen in jenen Jahren, auf die er keinen speziellen Fokus legte, Kunstwerke von besonderem Wert.
Paul Cassirer hatte den entscheidenden Mut für die Weltkunst, zudem das Talent fürs Management sowie das nötige Kapital, um seine Visionen umzusetzen. Die Alte Nationalgalerie in Berlin ehrt ihn nun mit einer großangelegten Schau zu seinem 100. Todestag.
Da kann es musikalisch mal hektisch und quirlig zugehen, dann wieder fast elegant. Rhythmisch invasiv, werden Stimmungen reproduziert, die schon zuvor latent im Raum vorhanden waren: Das Duo Neuser – Wilhelmi spielt in der Berliner jW-Maigalerie.