Wer eine Politik nicht unterstützen will, die unter anderem das Zeigen der sowjetischen Flagge an den Ehrenmalen am 8. und 9. Mai zu einer Polizeiangelegenheit erklärt, kann im September nicht Die Linke wählen.
An den Kampf der Kumpel von Bischofferode gegen die Schließung ihres Kalibergwerks erinnern sich viele Ostdeutsche. Weitgehend in Vergessenheit geraten ist, dass die Schließung Teil eines größeren Schurkenstücks war.
Berlin: Ein Antrag der Grünen im Landesparlament zielt auf die Zerstörung der sowjetischen Prägung der drei Ehrenmale, die an den Sieg über Nazideutschland erinnern.
Führungsaufsicht verhängt: Der Neonazi Ralf Wohlleben hat seine Haftstrafe verbüßt. Im Zusammenhang mit der NSU-Mordserie ist nun nur noch Beate Zschäpe in Haft.
»Einschnitte«, die ruhig hingenommen werden, weil Spahn und Co. ein Jahr länger auf die 12.000 Euro warten? Hier muss sich das Spahnsche Gesetz bewähren.
Die Linke: Schwerdtner und Pantisano bewerben sich als »Team«. Anhaltende Unruhe wegen geplantem Gehaltsdeckel für MdBs. Neue rechte Strömung: Klassenbegriff »Codewort für Fundamentalismus und Re-Maskulinisierung«.
Finale der »Aufarbeitung des Kommunismus in Deutschland«: In Berlin arbeiten verschiedene Akteure beharrlich an der Vorbereitung einer Umgestaltung der sowjetischen Ehrenmale.
Am 9. Mai wird im Tiergarten eine Straße nach Helmut Kohl benannt. Merkel kommt nicht, Merz auch nicht. Vielleicht noch nicht einmal die Kohl-Witwe. Dafür aber Kai Wegner. Wird am Ende noch demonstriert?