Die Stimme ist etwas brüchig, aber Profi bleibt Profi. Abwiegeln kann Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und tat dies bei der feierlichen Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus routiniert.
Blicken wir wieder einmal in den frühen Habermas. Nicht den ganz frühen, als der mit Heidegger rang, sondern den, der den Marx durchgeackert hatte und von Abendroth lernte.
Ein Sprecher des Kulturstaatsministers erklärte am Donnerstag, man habe die Erweiterung der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig aufgrund der Haushaltslage des Bundes ausgesetzt.
Bevor er sich dem nächsten selbst gelegten Brand widmen kann, muss Wolfram Weimer den ersten löschen. Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle, deren Abgang er forciert hatte, bleibt.
Über ihren Dokfilm »Träume und andere Realitäten«, was eine Zeitung trägt und was Überzeugung leisten kann. Ein Gespräch mit Clara Ehrhardt und Louis Matthey.
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Es war die zu erwartende Eskalation: Weil Israel am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen darf, haben mehrere Länder um Spanien und Irland erklärt, die Austragung zu boykottieren.
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Unser Kulturstaatsminister ist ein Mann kühner Ideen. Was wäre etwa, wenn man die Bibliotheken auch an Sonntagen öffnen ließe? Das fragte sich Wolfram Weimer vor dem »Tag der Bibliotheken« am Freitag.
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Schlendert man dieser Tage durch die Frankfurter Messehallen, wird man das Gefühl nicht los, dass nicht Phantasie die Luft beseelt, sondern Verzweiflung.