Die großen Wirtschaftskapitäne lassen sich die Präsidentschaftskandidaten vorführen. Gemessen am Applaus, ging der Chef von Macrons Partei »Renaissance« Gabriel Attal als Sieger aus der Debatte hervor.
Die verurteilte Straftäterin Marine Le Pen könnte Frankreichs nächste Staatschefin werden. Aufgrund einer gespaltenen Linken tritt sie im zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahl 2027 wahrscheinlich gegen einen anderen rechten Kandidaten an.
Fotoarchiv für Zeitgeschichte/Archiv/picture alliance
Vor 90 Jahren übernahm der General und Diktator Ioannis Metaxas die Macht in Griechenland – zugunsten des europäischen und vor allem des deutschen Kapitals. Metaxas, an der Preußischen Militärakademie ausgebildet, war ein Mann deutscher Schule.
In Frankreich hat das Parlament den extrem rechten Milliardär und Steuerflüchtling Pierre-Édouard Stérin vorgeladen und befragt. Er nutzte die Bühne und breitete seine Ideologie und Zukunftsvisionen aus.
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Beim zweiten Wahlgang konnten die linken Parteien trotz ihrer Zerstrittenheit die Kommunalwahlen in den wichtigen Metropolen für sich entscheiden. Die bürgerlichen Rechten radikalisieren sich derweil zusehends.
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Mit Unterstützung der USA hat Präsident Noboa eine Ausgangssperre in vier Provinzen verfügt und schickt die Armee. Auch die größte Oppositionspartei ist suspendiert. Kolumbien beklagt einen Bombenabwurf im Grenzgebiet.
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Die erste Runde der Wahlen am Sonntag sieht etwa in der Hauptstadt Paris und Marseille das linksgrüne Regierungsbündnis gleichauf mit der Rechten. Stimmen von Faschisten und La France Insoumise könnten entscheiden.
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Auf der griechischen Insel Kreta protestieren einige tausend Inselbewohner gegen den dort ankernden US-Flugzeugträger »Gerald Ford«. Seit 45 Jahren fordern sie den Abzug der US-Truppen.
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In Frankreich gibt sich 120 Jahre nach der Trennung von Kirche und Staat das Großkapital so fromm wie nie. Exemplarisch dafür steht der ehemalige Präsident Nicolas Sarkozy.
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Reiche Rechte in Frankreich: Ein reaktionärer Block hat in der Nationalversammlung die Zusatzbesteuerung des Großkapitals verhindert. Das ist einmal mehr eine herbe Niederlage für die Sozialdemokraten.
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Die französischen Sozialdemokraten haben sich selbst überschätzt und damit Macrons Premier im Sattel gehalten. Für ihren »Verrat« bekommen sie nun die Quittung.