Im Krieg gibt es drei Arten von Informationen: die der einen Seite, die der anderen und zwischen den Fronten eine Grauzone. Die einseitigen sind zuverlässig gefärbt bis rundheraus falsch. Als zutreffend kann nur gelten, was von beiden Seiten bestätigt wird.
Alle Verabredungen sind nichtig, wenn die Gier neue Beute findet. Stabilität herrscht nur, wenn es vorübergehend gelingt, die Gewinne unter Monopolen aufzuteilen. Aber selbst diese Monopole wollen weiterwachsen.
Die Wähler leiden unter Politikverdrossenheit, heißt es immer wieder. Dabei liegt die Wurzel des Verdrusses im Entzug des Politischen. Die Verdrossenheit geht nicht vom Volk aus, sondern von der Politik selbst.
»Medien bestimmen unsere Lage«, schrieb Friedrich A. Kittler. Das dehnt sich heute auf die gesamte Feld des Handelns aus. Denn wer die Macht hat, die Lage zu bestimmen, hat auch die Macht zu regieren.
Im Gedränge der Weltbegebenheiten hilft das Erinnern an ähnliche Verhältnisse nicht, denn so etwas wie eine fahle Erinnerung hat keine Kraft gegen die Lebendigkeit und Freiheit der Gegenwart.
Die Parallelen des Wrestlings zur gegenwärtigen Politik sind offensichtlich. Besonders bei Donald Trump. Vieles an seinem Verhalten macht den Eindruck, auf die Umgangsformen in der Wrestlingwelt zurückzugehen.
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Manchmal gehen spektakuläre Vorführungen grandios daneben. Wenn eine militärische Strafaktion als »Roaring Lion« und »Epic Fury« daherkommt, besteht ein gewisses Risiko, dass sie als Bettvorleger und »Epic Fail« endet.