Der Comic »Die Geschichte der Drogen« überrascht. Er beginnt mit einer Autoschlange. »Die Appalachen. Normalerweise kommen die Leute zum Jagen oder zum Wandern her. Aber 2006 hätte ein erstaunter Beobachter einen Stau auf der Ausfahrt der Route 52 bemerken können ...«.
Die alten Griechen und die jungen Rudolph-Steiner-Jünger unterteilen das Leben in Jahrsiebte oder »Hebdomaden«, was mit etwas Wohlwollen durchaus adäquat erscheint und sich sogar im Recht widerspiegelt.
Ihren Namen hat die Drehpistole vom lateinischen Wort für das Umwälzen, deren Ergebnis als Revolution bekannt ist. Daran dachten zweifellos auch die Beatles, als sie ihr siebtes Studioalbum von 1966 »Revolver« nannten.
Manche Comics zeigen Dinge und erzählen Geschichten, die es im Film nicht zu sehen gibt. Drei groteske Erzählungen sind beim Splitter-Verlag erschienen. Die Französin Daria Schmitt hat zwei sonderbare Comics zu H. P. Lovecraft und René Descartes geschaffen.
Die Tochter hat eine Drei in Mathe und ist enttäuscht. Aber drei ist doch »befriedigend« …? Warum Zehnjährige heute trotz elterlicher Beschwichtigung gute Noten haben wollen, ist eine spannende Frage.
Glauben ist nicht wissen, sagte die Großmutter immer, wenn es um die Kirche ging. Mit anderen Worten: Wer gläubig ist, der weiß es eben nicht besser. Mit dem nichtreligiösen Glauben verhält es sich ein bisschen anders. Wissen ist Glauben ohne Zweifel.
Das Angebot von Comics mit Bezug zur Nazizeit ist schon lange unübersichtlich geworden. Aber immer noch gibt es interessante Neuerscheinungen: Keum Suk Gendry-Kims »Gras« und Joris Bas Backers »Baumschatten«.
Allzu bald und also immer noch früh erwacht die Rückbank und mit ihr der Wunsch nach Musik. Road to nowhere, Highway to hell? »Autobahn« von Kraftwerk für die Eltern, über weitere Stücke kann man diskutieren und darüber wieder ein paar Kilometer fressen.
Die Zahl der Wörter, die die Inuit angeblich für Schnee haben, schwankt von Studie und untersuchter Gruppe zu Erkenntnisinteresse, aber sicher sind es mehr als im Deutschen.
Selbst halb so schlimm ist fast überhaupt nicht schlimm. Aber wenn es schlimm ist, dann richtig. Eine schlimme Krankheit oder Verletzung ist kein Wehwehchen, sondern eine ernste Sache.
Die Serie »Künstler-Comic-Biografien« ist bei aller Vielfalt sehr einheitlich gestaltet und erstaunlich gut recherchiert. Will Blöss bezieht sein Wissen noch aus Holzmedien, also internationaler Fachliteratur. Seine Frau Beatriz López-Caparrós koloriert und gestaltet.
Worte und Taten haben Konsequenzen. Diese Einsicht drückt sich auch im Spruch von der Zahncreme oder -pasta aus, die man nicht wieder zurück in die Tube bekommt. Oder im Kind, das in den Brunnen gefallen ist.