Dass es fast zwei Jahre gedauert hat, bis Destry Allyn Spielbergs Spielfilmdebüt »A Quiet House« in Deutschland anlaufen kann, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Verwertungslogik des hiesigen Filmmarktes, der wenig Risiken eingehen möchte.
Austin Abrams spielt einen Taucher, der bei der Suche nach der Leiche seines Vaters von einem 24 Meter langen Pottwal verschluckt wird und nur eine Stunde Zeit hat zu entkommen.
Der Film »The Social Reckoning« beginnt mit einer Logovariante von Columbia Pictures im Stil der 1970er Jahre. Heldin des Films ist die aussterbende Zunft des Printjournalismus, der Antagonist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Mit tonnenweise Make-up und im Fatsuit ist Tom Cruise als durchgeknallter Multimilliardär allerdings der einzige Lichtblick einer Farce, die Vorbildern wie »Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben« nicht im Ansatz das Wasser reichen kann.
»Du bist der erste Mensch, der sich so weit hier raustraut, was machst du beruflich?« will der »Goldsucher« genannte Einsiedler (J. K. Simmons) von James Belmont (Brad Pitt) wissen. Belmont: »Special Forces im Ruhestand.«
Stationen der rasanten Schlager-Revival-Karriere von Dieter Thomas Kuhn und »Kapelle« hat Dokfilmregisseurin Juliane Sauter auf witzige, berührende und vor allem ehrliche Weise eingefangen.
Mit »Das Boot« wurde er berühmt, mit »Bang Boom Bang« unvergesslich: Ein Nachruf auf den begnadeten Bukowski-Rezitator und die Reibeisenstimme des Ruhrpotts, den Schauspieler Ralf Richter.
Junge, Junge. Danny (Eddie Waller) ist ein zehnjähriger, für sein Alter überaus abgebrühter Schüler. Ständig stiftet er Unruhe, zum Leidwesen der von ihm eingeschüchterten Klassenkameraden, zum Leidwesen seiner Lehrerin (Saoirse Ronan).
Adam Wingards »Onslaught«: Nach einem aus dem Ruder gelaufenen Militärexperiment zieht eine Einheit genetisch modifizierter Supersoldaten eine Schneise der Zerstörung durch das amerikanische Hinterland.
»Mutiny« bietet handfeste Kämpfe und ein mörderisches Komplott. Und bei aller Brutalität ist unter der Regie von Jean-François Richet ein auch humanistisches Werk entstanden, das Themen wie Loyalität und Berufsethik verhandelt.
»Insidious: Out of the Further«: Der sechste, wieder von James Wan mitproduzierte Teil des seit 2010 existierenden Gruselfranchise, das bei Produktionskosten von nur 60,5 Millionen US-Dollar weltweit über 744 Millionen US-Dollar eingespielt hat.
Eine Kleinfamilie samt Hund wehrt sich verzweifelt gegen den Ansturm der Dinosaurier. In David Robert Mitchells Vorstadtmonsterfilm »The End of Oak Street« sind die 80er Jahre die ewige Urzeit.