Adam Wingards »Onslaught«: Nach einem aus dem Ruder gelaufenen Militärexperiment zieht eine Einheit genetisch modifizierter Supersoldaten eine Schneise der Zerstörung durch das amerikanische Hinterland.
»Mutiny« bietet handfeste Kämpfe und ein mörderisches Komplott. Und bei aller Brutalität ist unter der Regie von Jean-François Richet ein auch humanistisches Werk entstanden, das Themen wie Loyalität und Berufsethik verhandelt.
»Insidious: Out of the Further«: Der sechste, wieder von James Wan mitproduzierte Teil des seit 2010 existierenden Gruselfranchise, das bei Produktionskosten von nur 60,5 Millionen US-Dollar weltweit über 744 Millionen US-Dollar eingespielt hat.
Eine Kleinfamilie samt Hund wehrt sich verzweifelt gegen den Ansturm der Dinosaurier. In David Robert Mitchells Vorstadtmonsterfilm »The End of Oak Street« sind die 80er Jahre die ewige Urzeit.
Wollten wir als Schüler nicht alle mal den Eltern und Lehrern zeigen, wo es langgeht? Für die Nachfolgegenerationen liefert Eli Roth mit »Ice Cream Man« eine perfekte Bedienungsanleitung, um Klugscheißer aus dem Weg zu räumen.
Man muss dem etwas geschwätzigen Hollywoodkammerspiel »The Invite« zugute halten, dass das illustre Darstellerquartett vor Spielfreude nur so strotzt. Vor allem der immer noch jugendlich wirkende Edward Norton und die blondierte Penélope Cruz geben ihrem Affen gehörig Zucker.
Wer an der Spannungsschraube dreht, kommt am Riesenkalmar kaum vorbei. Pål Øies Ökohorrorfilm »Kraken« bietet norwegisches Seemannsgarn von der Lachszucht bis zur nordischen Mythologie.
»Ich verstehe den Beruf der Schauspielerei, und ich verstehe Schauspieler. Die bizarre Welt der Prominenz hingegen verstehe ich nicht«, sagte Sam Neill im Interview. »Prominenz ist ungesund!« war sein Resümee.
»Vaiana« ist als Name gut gewählt. »Moana« bedeutet schlicht »Meer«, während »Vaiana« sich vom polynesischen Wort für »Wasser« (»vai«) ableitet und als »Mädchen aus dem Wasser« übersetzt wird. In Italien läuft der Film übrigens unter dem Titel »Oceania«.
Am 4. Juli ist der ehemalige Leiter der Berlinale Moritz de Hadeln im Alter von 85 Jahren in einem Krankenhaus in Nyon gestorben. Er hatte die wirklich Großen an die Spree geholt: Claudia Cardinale, Sophia Loren, Kim Novak, Billy Wilder, Elia Kazan und zuletzt Kirk Douglas.
Michael Sarnoskis Abrechnung mit dem Edelmenschen in »The Death of Robin Hood« ist im Grunde ein blutiges Remake von Richard Lesters »Robin und Marian« (1976) mit Sean Connery und Audrey Hepburn in den Titelrollen.
Was »The Furious« so besonders macht, ist der Umstand, dass Freunde wie Feinde alle unterschiedliche Kampfstile haben. Entfernt erinnert der Showdown an das Finale in den Stockwerken einer Pagode in Bruce Lees unvollendetem Epos »Game of Death« (1973).