10.04.2026
Feministische Literatur
Spitze Feder wiederentdeckt
Endlich können wir Polly Tiecks (1893-1975) fulminante Feuilletontexte lesen, die ebenso witzig und ironisch wie feministisch sind
Von Christiana Puschak
Haben Sie schon einmal den Namen Polly Tieck gehört oder gar etwas von ihr gelesen? Vermutlich nicht! Aber Sie sollten es nicht versäumen! Gelegenheit dazu bietet nunmehr das im Wallstein-Verlag erschienene Buch »Die Freundin meines Freundes«, das zu einer Wiederentdeckung der forschen Berliner Autorin jüdischer Herkunft einlädt. Aber wer war diese bis heute überwiegend unbekannte Polly Tieck, die in den »Goldenen Zwanzigern« in Hunderten von Beiträgen der Vossische...
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