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28.03.2025
Rezension

Das Lieben danach

Debütroman: Helene Bracht arbeitet Trauma sexualisierter Gewalt Jahrzehnte später auf

Von Christiana Puschak
Ein ungewöhnlicher, literarischer Essay begegnet uns in Helene Brachts autobiographischem Buchdebüt »Das Lieben danach«. Eine 70jährige Frau beginnt, über das Trauma der von ihr als Kind erlebten sexualisierten Gewalt zu erzählen. Viele Jahre lang erschien ihr dies »gänzlich unerheblich«, erst recht, wie sie notiert, im Vergleich zu den Qualen, die so viele andere erleiden mussten: »Das Schweigen war mein Obdach, mein Zuhause.« Erst auf den Kanarischen Inseln, ihrem...

Artikel-Länge: 4066 Zeichen

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