Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. März 2026, Nr. 62
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
13.03.2026, 19:30:02 / jW stärken!
Kuba verteidigen

Nieder mit der imperialistischen Aggression!

Märzausgabe der Granma Internacional ist ab dem 19. März erhältlich
Von Verlag 8. Mai
illu 16 granma.png
Direkt aus Havanna: Granma Internacional

Am 3. Januar, dem Tag der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und dessen Frau Cilia Flores, sandte Kuba ein Signal. »Nieder mit dem Imperialismus!« ließ es Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel dreimal über den Malecón, die Uferpromenade in Havanna, schallen. Die etwa 500.000 anwesenden Kubaner reagierten mit »Ich bin Fidel!«-Rufen. Ein Bekenntnis zur Verteidigung und Kontinuität der Kubanischen Revolution im 100. Jahr des Comandante en Jefe.

Kuba, ein Land, das sich trotz aller Erdrosselungsversuche seitens der USA wacker gegen den Imperialismus stemmt, bleibt auch in schwierigsten Umständen der internationalen Solidarität verpflichtet: Venezuela, Palästina und medizinische Missionen auf der ganzen Welt sind nur einige Beispiele.

Gegenwärtig benötigt die sozialistische Karibikinsel Solidarität aus dem Ausland. Über die aktuelle Situation vor Ort kann man sich dabei am besten in der neuesten Ausgabe der monatlich erscheinenden Granma Internacional mit Beiträgen direkt aus der Feder kubanischer Journalisten informieren. Erhältlich ist diese im Jahresabo ab 24 Euro über jungewelt.de/granma oder telefonisch unter 030/53 63 55-82. Die Aggression durch die Blockade und durch einen gescheiterten Versuch mit einem bewaffneten Schnellboot aus den USA sind Themen in der März­ausgabe. Den Schwerpunkt bilden dabei jedoch Berichte über die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Doch auch die Gegenwehr sowie die Solidarität anderer Völker, besonders aus Asien, Afrika und Lateinamerika, spielen eine Rolle. Wie gewohnt wird mit einem kubanischen Blick über die aktuelle Weltlage und die Karibik berichtet.

Neben den Informationen in der Granma bietet der Verlag 8. Mai in Kooperation mit vielen weiteren Organisationen auch ganz praktische Möglichkeiten der Solidarität. Sie sollen in einer Kuba-Konferenz im Kino Babylon in Berlin ausgelotet werden. Am 11. April wird sie unter dem Motto »Es reicht! Unblock Cuba!« stattfinden. Drei Vorträge aus Kuba, Venezuela und Spanien zu Beginn schaffen die Grundlage für die anschließende Diskussion. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, insbesondere Kubas, jedoch auch Venezuelas und Palästinas, wird Gegenstand sein. Dem Sozialismus als Ziel, wie er in Kuba aufgebaut wird, kommt dabei eine besondere Rolle zu, die im Gespräch gewürdigt werden soll. Vor Ort sein wird außerdem Aleida Guevara, Ärztin, Internationalistin und Tochter von Che Guevara, die im Anschluss stellvertretend für das widerständige kubanische Volk den Rosa-Luxemburg-Preis 2026 entgegennehmen wird. Wir sind uns sicher, dass von dieser Veranstaltung ein starkes Signal der Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik ausgehen wird – selbstverständlich auch in Anwesenheit der Granma Internacional. Und gemeinsam wird auch dort, mit dem kubanischen Volk als Vorbild, gerufen werden: »Nieder mit dem Imperialismus!«

Details zur Konferenz und Preis­verleihung finden Sie unter jungewelt.de/rosa-luxemburg-preis. Dort können Sie auch Karten bestellen

Probeabo

Sie lügen wie gedruckt. wir drucken, wie Sie lügen.
Jetzt 2 Wochen gratis lesen – das Probeabo endet automatisch!
 

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.

Ähnliche:

  • Fernsehshow oder Gipfeltreffen? Bei Milei (l.) und Trump verwisc...
    11.03.2026

    Ein Schild, sie zu knechten

    US-Regierung gründet Allianz »Shield of the Americas«, der Verbündete aus Lateinamerika angehören. Gefahr weiterer Militäraktionen wächst
  • Die Rauchschwaden über Teheran verdeutlichen, was die regelbasie...
    03.03.2026

    Globaler Süden geht auf Distanz

    Lateinamerikanische und afrikanische Staaten üben scharfe Kritik an Militärschlägen gegen Iran